Hautkrebsvorsorge Augsburg

Hautkrebs ist nicht nur weltweit die häufigste Krebserkrankung, sondern auch jene, bei der die Zahl der Betroffenen am schnellsten zunimmt.

Hautkrebs ist nicht nur weltweit die häufigste Krebserkrankung, sondern auch jene, bei der die Zahl der Betroffenen am schnellsten zunimmt. 

Bösartige Hauttumore lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen – dem pigmentierten, schwarzen Hautkrebs und dem unpigmentierten, weißen bzw. hellen Hautkrebs. In Deutschland erkranken jährlich circa 24.000 Menschen an dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs, circa 170.000 an weißem Hautkrebs.

Während weißer Hautkrebs oft verschiedene Stadien langsam durchläuft, bevor er bösartig wird und nur in seltenen Fällen Metastasen bildet, handelt es sich beim schwarzen Hautkrebs um eine weitaus aggressivere Erkrankung, die deutlich schneller voranschreitet und auch innere Organe befallen kann. 

Die Hauptursache für die steigenden Hautkrebs-Neuerkrankungen liegt in einem veränderten Freizeitverhalten und der damit einhergehenden zunehmenden UV-Belastung, verbunden mit unzureichendem Sonnenschutz und zusätzlichen Solariumbesuchen sowie der zunehmenden Zerstörung der Ozonschicht. 

Im Anfangsstadium erkannt, kann Hautkrebs jedoch erfolgreich und häufig auch gewebeschonend behandelt werden, deshalb ist für eine günstige Prognose bei Hautkrebs die Früherkennung von entscheidender Bedeutung.

Dr. Thomas Titzmann ist Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten mit den 

Zusatzbezeichnungen „Allergologie“, „Umweltmedizin“, „Dermatohistologie“ sowie „Onkologisch verantwortlicher Arzt“. Seit 2002 ist er in eigener Praxis in Augsburg-Göggingen tätig. Seine Behandlungsschwerpunkte bilden die Hautkrebsvorsorge, Hautkrebstherapie und Hautkrebsnachsorge einschließlich der histologischen Untersuchung der Haut als onkologisch verantwortlicher Arzt. Zudem führt er zahlreiche Tumoroperationen einschließlich Hautverschiebelappenplastiken und Hauttransplantationen ambulant durch und untersucht sowohl die eigenen Operationspräparate, als auch Einsendehistologien von niedergelassenen Ärzten. Daneben ist Dr. Titzmann auf kosmetische Operationen mit speziellen Nahttechniken zur optimalen Narbenbildung spezialisiert. 

Diagnoseverfahren

Wie läuft die Hautkrebsvorsorge ab? 

Zwar tritt weißer Hautkrebs deutlich häufiger auf als schwarzer Hautkrebs, die Prognose ist beim weißen Hautkrebs jedoch wesentlich günstiger – bei frühzeitigem Erkennen liegen seine Heilungschancen bei nahezu 100%. Da sich besonders der weiße Hautkrebs in vielen verschiedenen Erscheinungsformen zeigen kann, ist es für den Betroffenen aber nahezu unmöglich, bösartige Veränderungen als solche selbst zu erkennen.

Ein zentraler Bestandteil der Hautkrebsvorsorge ist deshalb – neben einem maßvollen Umgang mit der Sonne –  ein regelmäßiger Check-up bzw. ein Hautkrebs-Screening. Da es für Hautkrebs keine pauschal festgelegte Altersgrenze gibt, ab der eine Erkrankung wahrscheinlich ist, sollte eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge daher bereits im Kindesalter einmal jährlich zum fixen Bestandteil des Gesundheitsvorsorgeplans gehören. 

Vor allem für Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, ist die regelmäßige Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung wichtig. Erhöht ist das Risiko für Hautkrebs insbesondere bei Menschen mit sehr heller Hautfarbe, bei Vorhandensein von mehr als 50 Leberflecken oder bei Auftreten einzelner Muttermale, die einen Durchmesser von mehr als fünf Millimetern haben. Auch Menschen, die familiär mit Hautkrebserkrankungen belastet sind, oder die sich berufsbedingt häufig und länger der Sonne ausgesetzt sind, können durch eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung das gesundheitliche Risiko verringern. 

In der ALDERMA Praxisklinik Dr. Titzmann in Augsburg wird die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung immer mit einem Auflichtmikroskop (Dermatoskop) oder Video-Dermatoskop durchgeführt. Auffällige Pigmentmale werden zusätzlich mittels Video-Auflichtmikroskopie analysiert und zur Dokumentation und zur besseren Vergleichbarkeit abgespeichert. Gegebenenfalls werden pigmentierte Male zusätzlich mittels Spektralphotometrie untersucht, nicht pigmentierte Hautveränderungen dagegen mittels optischer Kohärenztomografie. 

Hautkrebs-Screening

Zunächst erhebt Dr. Titzmann die Krankengeschichte des Patienten. Er erkundigt sich nach dem Gesundheitszustand und möglichen Vorerkrankungen. Nach dem Vorgespräch folgt die umfassende körperliche Untersuchung. Dr. Titzmann untersucht dabei alle Körperregionen gründlich auf Hautveränderungen. Außerdem erfolgt auch eine Kontrolle der Mundschleimhäute, der Lippen und des Zahnfleischs. Denn Hautkrebs, besonders das maligne Melanom, kann überall an der Haut und an Schleimhäuten auftreten, nicht nur an Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind. 

Dermatoskopie

Im Gegensatz zur standardisierten Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung wird die Dermatoskopie nicht mit dem bloßen Auge vorgenommen, sondern mit einem speziellen Mikroskop durchgeführt. Mit einem sogenannten Auflicht-Mikroskop lassen sich Hautveränderungen, insbesondere Pigmentflecken, um ein Vielfaches vergrößern, was eine genaue Diagnosestellung ermöglicht. Auf diese Weise lassen sich gutartige von bösartigen Hautveränderungen unterscheiden. Vor der eigentlichen Untersuchung wird dabei auf die Hautstelle, die betrachtet werden soll, eine Flüssigkeit aufgebracht, auf die das Dermatoskop aufgesetzt wird. Dadurch wird die Brechungszahl der Haut erhöht und die Reflexion der Epidermis somit vermindert. Das ermöglicht auch eine Darstellung tieferer Hautschichten und die Analyse des Pigmentnetzes von Muttermalen.

Video-Dermatoskopie

In der ALDERMA Praxisklinik in Augsburg kann die Überwachung der Haut und auffälliger Veränderungen zusätzlich auch über einen längeren Zeitraum vorgenommen werden. Dazu nimmt Dr. Titzmann auffällige Pigmentmale mithilfe einer Spezialkamera in 20- bis 70-fachen Vergrößerung digital auf und speichert sie. Anschließend vergleicht eine entsprechende Software das aktuelle Hautbild mit früheren Befunden. Darüber hinaus erfolgt eine computergestützte, automatisierte Auswertung der Aufnahme. Dabei werden Größe, Form und Farbe des Pigmentmals gemessen, das Pigmentnetz analysiert und  mit gespeicherten Werten früherer Untersuchungen verglichen. Eventuelle Veränderungen können auf diese Weise schnell erkannt und gegebenenfalls behandelt werden. 

Was passiert, wenn eine Hautveränderung auffällig ist? 

Findet Dr. Titzmann eine auffällige pigmentierte Hautveränderung vor, dann kann diese zusätzlich mittels Spektralphotometrie (Melafind) analysiert werden. Hierbei werden Zellunregelmäßigkeiten von der Oberfläche bis in tiefe Schichten des Pigmentmals auf Zellebene untersucht und ebenfall ein Computer-Score errechnet. Kommt es bei zusammenfassender Auswertung von Dermatoskopie, Videoanalyse und Spektraphotometrie unter Berücksichtigung der langjährigen Erfahrung von Dr. Titzmann zu der Einschäzung, dass eine Entfernung des Males notwendig ist, dann erfolgt eine zeitnahe operative Entfernung unter optimalen schönheitschirurgischen Gesichtpunkten.

Findet Dr. Titzmann eine auffällige nicht-pigmentierte Hautveränderung, dann wird diese in der Regel anschließend mittels optischer Kohärenztomografie (OCT) analysiert. Dabei wird unter lasergestützter Steuerung die Hautveränderung vollständig untersucht und “ultraschallartige Filme” erstellt, die in der Qualität histopathologischen Schnitten ähneln. Es entstehen dabei Bilder bis zu einer Tiefe von 1-2 mm, durch die wiederum sowohl horizontale als auch vertikale virtuelle Schnitte angefertigt werden können. Innerhalb von ca. 5 Minuten kann somit ohne operativen Eingriff und ohne Biopsie eine sichere Diagnose insbesondere auf verdacht auf Basalzellkarzinom oder aktinische Keratose (=Hautkrebsvorstufe) erfolgen. 

Bei der Biopsie entfernt Dr. Titzmann meist unter Lokalanästhesie, die verdächtige Hautstelle sowie ein Areal von 1 bis 3 Millimetern um diese herum. Eventuell entfernt er auch nur einen kleinen Teil der Hautstelle, zum Beispiel, wenn sich die Verdachtsstelle im Gesicht des Patienten befindet.

Die anschließende feingewebliche (histologische) Untersuchung führt Dr. Titzmann im praxiseigenen Labor durch, um genauen Aufschluss über die entnommene Gewebeprobe zu erhalten. So ermittelt er im Fall einer bösartigen Veränderung die Art des Melanoms, die Tumordicke und die Tumortiefe und prüft, ob das Melanom schon in die unteren Hautschichten eingewachsen ist. Je nach Dicke des Melanoms muss operativ ein Sicherheitsabstand von 0,5 bis 2 cm zur gesunden Umgebung eingehalten werden. Bei Basaliomen wird der genaue Typ des Basalioms festgelegt sowie die Tumordicke gemessen. Bei Basaliomen erfolgt die Exzision mit geringerem Abstand zum gesunden Gewebe. Dafür müssen jedoch alle Tumorränder genauestens mikrografisch-histologisch untersucht werden. Das heißt es erfolgen feingeweblich im Labor von Dr. Titzmann mehrfache Stufenschnitte zu allen Schnitträndern. 

Behandlung von Präkanzerosen und bösartigen Veränderungen

Wie können aktinische Keratosen behandelt werden? 

Beim weißen Hautkrebs wird eine Mehrzahl an bösartigen Hautveränderungen zusammengefasst. Dazu zählen auch unterschiedliche Vorstufen des hellen Hautkrebses, wie z.B. Aktinische Keratosen, die unbehandelt zu einem Plattenepithelkarzinom (Stachelzellkarzinom/Spinaliom) führen können. 

Solange sich diese Hautkrebsvorstufen noch nicht zu einer bösartigen Hautveränderung entwickelt haben, sind sie völlig harmlos und können in vielen Fällen mithilfe von Cremes, Lösungen, Vereisung (Kryotherapie), Abschabung (Kürettage), der Photodynamischen Therapie (PDT) oder mittels modernster Laserverfahren effektiv und zugleich schonend behandelt werden. Je nach Lokalisation, Größe und Anzahl der Herde können diese Therapieformen auch kombiniert zum Einsatz kommen. 

Creme-Therapie 

Zur äußerlichen Anwendung bei aktinischen Keratosen stehen Diclofenac- und Fluorouracilhaltige Cremes zur Verfügung. Nach dreimonatiger Anwendung bewirkt diese Behandlungsmethode bei etwa 50 % aller Patienten eine vollständige und bei weiteren 30 % eine teilweise Rückbildung der aktinischen Keratosen. Unerwünschte Wirkungen sind selten und bestehen zumeist nur aus leichtem Juckreiz, Rötung und Hauttrockenheit.

Seit einiger Zeit ist auch der Wirkstoff Imiquimod für die Therapie aktinischer Keratosen zugelassen. Cremes mit diesem Wirkstoff regen im behandelten Hautareal die örtliche Immunabwehr an. Es kommt zu einer Entzündung der aktinischen Keratose, nicht aber der gesunden Haut. Der Patient trägt die Creme selbst jeweils abends vor dem Schlafen auf die Haut auf. Im Allgemeinen erfolgt die Behandlung für fünf Tage pro Woche über einen Zeitraum von sechs Wochen. Bei etwa 80 % der Imiquimod-Behandlungen wird ein vollständiges Abheilen der Hautveränderungen erreicht. Als Nebenwirkung der gewollten Immunreaktion kommt es oft zu Rötungen, Juckreiz, Schmerzen, Brennen, Erosionen (oberflächlichen Wunden) und Krustenbildung der Haut. Durch diese einfach anzuwendende Therapiemethode lässt sich chirurgische Entfernung jedoch häufig vermeiden. 

Photodynamische Therapie (PDT)

Die Photodynamische Therapie ist ein nicht operatives, minimalinvasives Verfahren, das bereits seit Jahren erfolgreich in verschiedenen Bereichen der Medizin zur Behandlung von krankhaft verändertem Gewebe eingesetzt wird. 

Die Wirkung der PDT beruht auf der Anwendung spezieller Photosensibilisatoren – Stoffen, die Tumorzellen gegen Licht sensibilisieren. Durch Belichtung entstehen aggressive Sauerstoffmoleküle, die das Tumorgewebe zerstören. Gesunde umliegende Haut- und Gewebezellen werden durch diese Behandlung nicht geschädigt. 

Die PDT ist eine äußerst wirksame Alternative zu chirurgischen Eingriffen zur Entfernung von Frühformen weißer Hautkrebsarten, ihre Erfolgsrate liegt bei 70 bis 78% nach einmaliger Anwendung und bis zu 90 % nach einer zweiten Behandlung eine Woche später. Während frühere Behandlungen mit PDT mit einer speziellen Laserlampe durchgeführt wurden und mit deutlichen Unannehmlichkeiten verbunden waren, wird heute bei Dr. Titzmann und in den meisten Uni-Kliniken insbesondere zur großflächigen Therapie von aktinischen Keratosen an der männlichen Glatze und im Gesicht eine schonende und schmerzarme Daylight-PDT mit Tageslicht durchgeführt. Besonders effektiv ist diese Tageslicht-PDT durch vorhergehende Vorbereitung der zu belichtenden Areale mit fraktioniertem CO2-Laser. Dr. Titzmann bevorzugt diese, am besten wirksame, sogenannte Power-PDT bei seinen photodynamischen Behandlungen.

Lasertherapie

Bei dieser Behandlung wird Laserlicht genutzt, um die geschädigte Haut schichtweise abzutragen. Die Lasertherapie mit CO2- oder Erbium-YAG-Laser ist vor allem bei einzelnen aktinischen Keratosen angezeigt. Ein vollständiges Entfernen der aktinischen Keratosen ist in nahezu 100% der Fälle möglich. Rückfälle entstehen bei etwa 10 bis 15 % der Betroffenen drei bis sechs Monate nach der Behandlung.

Kürettage

Eine Ausschabung (Kürettage) bzw. Shave- oder Flach-Exzision mithilfe eines Skalpells, Ringmessers oder scharfen Löffels wird von Dr. Titzmann in den Praxisräumlichkeiten in Augsburg zur oberflächlichen Abtragung einzelner aktinischer Keratosen oder kleiner, oberflächlicher Basaliome des Rumpfes. Bevorzugt in Kombination mit dem Laser, da auf diese Weise zusätzlich das optimale kosmetische Ergebnis erreicht werden kann. Dieses Verfahren wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Ein Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit, dabei gleichzeitig Gewebe für die feingewebliche Untersuchung gewinnen zu können. Als Folge der Behandlung entsteht eine Schürfwunde, die unter antiseptischer Behandlung in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen abheilt. Noch einfacher lassen sich aktinische Keratosen entfernen, wenn sie vor der Kürettage mithilfe von elektrischem Strom gezielt erhitzt werden (Elektrokaustik).

Kryotherapie

Ebenfalls hoch wirksam, aber ohne örtliche Betäubung durchführbar, ist die Vereisung mit flüssigem Stickstoff. Während dieser Behandlung zerstört Dr. Titzmann gezielt die Krebs-Frühformen, indem er flüssigen Stickstoff aufträgt und sie auf diese Weise für einige Sekunden stark abkühlt. Die Erfolgsraten der Kryotherapie reichen von 75 bis 98 %. Die mehrfache Anwendung im Abstand von zwei bis vier Wochen zeigt besonders gute Behandlungsergebnisse. Rückfälle entstehen in 2 bis 12 % der Fälle innerhalb eines Jahres. Nachteilig gestalten sich hierbei jedoch häufig resultierende, kometisch störende Depigmentierungen (weiße Flecken).

Was passiert, wenn eine Hautveränderung bösartig ist?

Liegt bereits Hautkrebs vor, egal ob schwarzer oder weißer Hautkrebs, ist dessen operative Entfernung die einzig mögliche Therapie. In bis zu 95% aller Fälle lässt sich dadurch eine dauerhafte Heilung erzielen. 

In der ALDERMA Praxisklinik Dr. Titzmann in Augsburg werden alle Hautkrebsoperationen nach dem neuesten Kenntnisstand der operativen Dermatologie durchgeführt. Bei kleinen Tumoren hält Dr. Titzmann dabei ein Sicherheitsabstand von wenigen Millimetern ein, während im Gesicht und in anderen problematischen Bereichen sowie bei größeren Karzinomen die mikrografische Chirurgie zur Anwendung kommt. Bei diesem gewebeschonenden Verfahren entfernt Dr. Titzmann den Tumor möglichst knapp. Bei der daran anschließenden mikroskopischen Untersuchung prüft er, ob die Schnittränder frei von Tumorzellen sind. Sind in den Schnitträndern noch Tumorzellen vorhanden, erfolgt eine erneute Operation zur vollständigen Entfernung des entarteten Gewebes. 

Nachsorge

Wie häufig sollten Untersuchungen stattfinden?

Bei bösartigen Melanomen treten Metastasen meist in den ersten fünf Jahren auf. Daher legt Dr. Titzmann seinen Patienten engmaschige, möglichst vierteljährlich wahrzunehmende klinische Kontrollen nahe, um ein Fortschreiten der Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen. Auch Patienten mit sehr dünnen Melanomen mit unter einem Millimeter Tumordicke sollten sich einer regelmäßigen halbjährlichen Nachsorge unterziehen, da sie ein erhöhtes Risiko für Zweitmelanome haben. Die Nachsorge bei Basaliomen als auch bei Spinaliomen/Stachelzellkarzinomen sollte anfangs ebenfalls mindestens halbjährlich erfolgen.

Die Prognose der aktinischen Keratose ist in der Regel gut, wenn sie behandelt wird. Daher empfiehlt Dr. Titzmann seinen Patienten zudem eine frühzeitige und konsequente Behandlung.

Grundsätzlich sollten jegliche Hautveränderungen, die schnell wachsen, neu entstehen oder sich asymmetrisch verändern, zeitnah von einem Facharzt wie Dr. Titzmann untersucht werden. Auch wenn bestimmte Hautveränderungen zu bluten oder zu jucken beginnen, kann das ein Zeichen für eine bösartige Veränderungen sein. 

Wie kann Hautkrebs vorgebeugt werden?

Sonnenschutz

Da die aktinische Keratose durch übermäßige UV-Strahlung hervorgerufen werden kann, ist Vorbeugen einfach: zu viel UV-Strahlung ist zu vermeiden; die Haut sollte dabei stets mit Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor und durch lichtdichte Textilien, eine Kopfbedeckung und eine UV-abschwächende Sonnenbrille geschützt werden. Besonders auch Kinder und Jugendliche sollten sich keiner zu intensiven Sonnenstrahlung aussetzen, denn gerade für die Entstehung des schwarzen Hautkrebses sind vor allem erlittene Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend verantwortlich. Vor allem Kleinkinder und Kinder bis 12 Jahre sollten in der Zeit der intensivsten Sonneneinstrahlung, zwischen 11 und 15 Uhr, die pralle Sonne nach Möglichkeit meiden. Je nach Hauttyp sollte ein konsequenter Lichtschutz in Form von Sonnencremes bis Lichtschutz-Faktor 50+ erfolgen.

Das Hautkrebsrisiko steigt zudem durch Solarienbesuche und die Anwendung von UV-Lampen für den Heimgebrauch, daher sollte darauf verzichtet werden. 

ABCDE-Regel

Eine erste Abgrenzung krebsbedingter Hautveränderungen von harmlosen Leberflecken kann bei einer Selbstuntersuchung der Haut mithilfe der sogenannten ABCDE-Regel (bestehend aus den Anfangsbuchstaben der Worte Asymmetrie, Begrenzung, Colour (Farbe), Durchmesser und Erhabenheit) vorgenommen werden. Das bedeutet, bei der Selbstuntersuchung der Haut auf die Form (Asymmetrie), die Begrenzung, die Farbe, den Durchmesser und auf eine eventuelle Erhabenheit der Hautveränderungen zu achten. So erscheinen Hautveränderungen im Rahmen eines schwarzen Hautkrebses in asymmetrischer und unregelmäßig abgegrenzter Form bzw. mit ausgefranstem Rand und fallen durch eine uneinheitliche Färbung von tiefschwarz bis hautfarben auf. Außerdem nimmt der Durchmesser von in die Höhe wachsenden krebsbedingten Hautpigmentierungen stetig zu. Ein Durchmesser, der mehr als 5 mm beträgt und eine Entwicklung neuer Leberflecken sind Warnzeichen. Wenn die Hautveränderung mehr als einen Millimeter über das Hautniveau hinausragt und die Oberfläche rau oder schuppend ist, kann dies ebenfalls ein Zeichen für Hautkrebs sein. In diesem Fall sollte zeitnah ein Kontrollbesuch beim Hautarzt erfolgen. Auch juckende und blutende Muttermale sollten von einem Dermatologen abgeklärt werden.

Haben Sie Fragen, oder möchten Sie einen Termin bei Dr. Titzmann vereinbaren? Nehmen Sie dazu gerne telefonisch oder über das Kontaktformular Kontakt auf.

Dr. med. Thomas Titzmann

Facharzt für Dermatologie, Allergologe sowie Dermatohistologe und Umweltmediziner

Ästhetische Medizin
Allergologie
Dermatologie
Lasermedizin

Kontakt

ALDERMA Praxisklinik und Privatpraxis

Morellstraße 33
86159 Augsburg

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Klausenberg 14
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