Intimchirurgie in Dresden

Unbehandelte Unzulänglichkeiten oder persönlich empfundene Makel im Intimbereich beeinträchtigen das Selbstbewusstsein der Betroffenen und bremsen ihre Lebensfreude.

Auch die Partnerschaft und das Sexualleben können durch diese persönlichen Hemmungen oder funktionelle Einschränkungen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. In der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sind intimchirurgische Eingriffe jedoch lange keine Seltenheit mehr. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, Frauen im individuellen Fall neues Wohlbefinden zu verschaffen und funktionelle Beeinträchtigungen dauerhaft zu beheben. 

Während einige körperliche Beeinträchtigungen bereits von Geburt an bestehen, gibt es auch Probleme, die sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. 

So können störende Veränderungen im Rahmen der Pubertät, einer Schwangerschaft oder aber auch durch Gewichtszunahme entstehen. 

Zu den häufigsten Korrekturwünschen der weiblichen Patienten zählt vor allem die Schamlippenkorrektur. So kann eine Asymmetrie oder auch eine unverhältnismäßige Proportion zwischen inneren und äußeren Schamlippen bei Betroffenen zu einem starken Leidensdruck führen. Aber nicht nur kosmetische Mängel geben Anlass für eine Korrektur, viele Frauen leiden auch unter körperlichen Beeinträchtigungen, die zum Beispiel durch zu ausgeprägte Schamlippen entstehen. Durch das Tragen von enger Kleidung kommt es häufig zu einer unangenehmen Reibung im Intimbereich, die Betroffene in ihrem Alltag belasten. Auch sportliche Betätigungen wie Radfahren oder Reiten sind häufig mit Schmerzen verbunden. Neben der Korrektur der Schamlippen besteht besonders nach einer Schwangerschaft der Wunsch nach einer operativen Straffung des Intimbereichs. Aber auch die sogenannte G-Punkt Intensivierung verhilft vielen Frauen mithilfe einer Hyaluronsäuren-Unterspritzung zu neuem Lustgefühl. 

Dr. med Stefan Zimmermann, Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie, leitet zusammen mit Dr. Holger M. Pult seit 2011 die renommierte Praxisklinik Ästhetik in Dresden. Die Intimchirurgie gehört hier zu einem wichtigen Bestandteil des angebotenen Behandlungsspektrums. Aber auch Faltenunterspritzungen mit Botulinumtoxin oder Fillern und die Behandlung der Gynäkomastie gehören zu den Schwerpunkten der Praxisklinik. 

Nach seinem Medizinstudium vertiefte Dr. Zimmermann seine operative Erfahrung über mehrere Jahre als Funktionsoberarzt am Universitätsklinikum Lübeck und als Oberarzt einer renommierten Privatklinik für Ästhetische und Plastische Chirurgie in Hamburg. 

Dr. Zimmermann ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und der Deutschen Gesellschaft für Intimchirurgie und Genitalästhetik e.V. (DGIntim).

Behandlungsablauf

Beratungsgespräch und OP-Vorbereitung

Mehr als jedes andere Fachgebiet ist die Intimchirurgie Vertrauenssache und erfordert viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Deshalb genießen Privatsphäre und Diskretion in der Praxisklinik Ästhetik in Dresden höchste Priorität. Für Dr. Zimmermann ist es von besonderer Wichtigkeit, dass sich seine Patienten in seiner Obhut absolut sicher und optimal versorgt fühlen. Aus diesem Grund erstellt er erst nach ausführlichen Gesprächen und Voruntersuchungen ein individuelles Behandlungskonzept für jeden einzelnen Patienten. Dabei spielt das erlangte Vertrauen für Dr. Zimmermann eine entscheidende Rolle.

Um seinen Patienten die Angst vor einem Eingriff zu nehmen, erläutert er ihnen ganz genau seine Vorgehensweise und überlässt es, wenn möglich, dem Patienten, ob er der Eingriff unter örtlicher Betäubung mit oder ohne Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose durchgeführt wird.

Um einen komplikationsfreien Behandlungsablauf und ein optimales Ergebnis zu ermöglichen, empfiehlt Dr. Zimmermann zudem seinen Patienten, vor dem Eingriff auf den Konsum von Nikotin und Alkohol verzichten. Auch blutverdünnende Medikamente, wie zum Beispiel Aspirin® oder Marcumar®, welche die Blutgerinnung hemmen, dürfen vor dem Eingriff nicht eingenommen werden. Idealerweise sollte vor dem Eingriff der Genitalbereich vollständig rasiert sein, um das Infektrisiko zu minimieren. Frauen sollten zudem darauf achten, dass der OP-Termin nicht zeitgleich mit der Periodenblutung stattfindet.

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Operationen

Schamlippenvergrößerung

Um den äußeren Schamlippen mehr Fülle zu verleihen, stehen zwei Techniken zur Verfügung: Das Unterspritzen mit Fillern wie Hyaluronsäure oder das Aufpolstern mit Eigenfett. Die meist komplikationsarm verlaufende Schamlippenvergrößerung ist eine minimalinvasive Behandlung. Je nach Befundlage und Behandlungsumfang dauert der Eingriff 60 bis 90 Minuten. 

Aufpolstern mit Eigenfett

Dieser Eingriff erfolgt in zwei Behandlungsschritten: Im ersten Teil saugt Dr. Zimmermann Fett aus geeigneten Körperpartien (Po, Hüfte, Gesäß oder Bauch) über feinste Kanülen ab. Die gewonnenen Fettzellen werden gereinigt und aufbereitet und stehen dann für Injektionen zur Verfügung.

Im zweiten Schritt wird ein kleiner Teil dieses aufbereiteten körpereigenen Fetts direkt in das tierferliegende Hautgewebe der äußeren Schamlippen gespritzt. Da das Eigenfett im Körper zu einem gewissen Anteil wieder abgebaut wird, sind gegebenenfalls mehrere Injektionen im Abstand von einigen Wochen nötig, um die gewünschte Größe zu erreichen. Auch wenn im Laufe der Zeit nach erneutem Fettabbau weitere Injektionen notwendig werden sollten, lassen sich diese problemlos wiederholen, da jeweils nur geringe Fettmengen benötigt werden. 

Unterspritzen mit Hyaluronsäure 

Im Rahmen einer Schamlippenkorrektur durch Unterspritzen von Hyaluronsäure entfällt eine vorbereitende Entnahme von Eigenfett. Die Einbringung des Füllmaterials in die Schamlippen entspricht dann weitgehend dem Transfer körpereigener Fettzellen.

Schamlippenverkleinerung

Bei der Schamlippenverkleinerung entfernt Dr. Zimmermann überschüssige Haut bzw. Schleimhaut an den inneren oder äußeren Schamlippen und vernäht die Schnittränder anschließend mit einem sich selbst resorbierenden Faden. Sollten die äußeren Schamlippen erschlafft erscheinen, besteht die Möglichkeit, diese aufzubauen. Der Volumenaufbau geschieht mittels Transfer von Eigenfett, kann aber alternativ auch mit Hyaluronsäure erfolgen. Die Operation dauert je nach Befund zwischen 1,5 und 2,5 Stunden. 

Direkt nach der Schamlippenverkleinerung wird die gesamte Genitalzone mit Kompressen gekühlt. In den ersten Stunden nach dem Eingriff empfiehlt Dr. Zimmermann seinen Patientinnen, sich auszuruhen, möglichst wenig zu laufen und weiter zu kühlen.

Kosten

Schamlippenkorrektur

Je nach Art und Umfang des Eingriffs müssen Patientinnen mit Kosten zwischen 1.000 bis 3.000 Euro rechnen.  

In Einzelfällen ist eine medizinische Indikation durchaus gegeben, sodass die Krankenkasse diese Kosten übernimmt. Das ist zum Beispiel bei sehr ausgeprägten Schamlippen der Fall. Wenn Patienten die Kosten ihrer gewünschten OP nicht gleich aufbringen können, bietet die Praxisklinik Ästhetik in Dresden  verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten an, mit denen die Kosten in Raten bezahlt werden können. 

Risiken

Schamlippenkorrektur

Generell handelt es sich sowohl bei der minimalinvasiven Schamlippenvergrößerung als auch bei der operativen Verkleinerung der Schamlippen um risikoarme Eingriffe, die, wenn sie von einem erfahrenen Arzt, wie Dr. Zimmermann durchgeführt werden, mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen einhergehen. Es kann allerdings nach einer Schamlippenvergrößerung zu Schwellungen, nach einer operativen Schamlippenverkleinerung zu Entzündungen und Wundheilungsstörungen kommen. Diese Beschwerden verschwinden aber fast immer innerhalb von Tagen bis Wochen. 

Bei einer Schamlippenkorrektur kann es zudem, wie bei jedem anderen ästhetischen Eingriff auch, zu einem ästhetisch unbefriedigenden Ergebnis kommen, sodass eine Nachkorrektur notwendig wird. Eine Asymmetrie kann nach Rückgang der Schwellung resultieren, ist jedoch normalerweise weder störend noch auffallend.

Wird die operative Schamlippenkorrektur von einem erfahrenen plastisch-ästhetischen Chirurgen wie Dr. Zimmermann durchgeführt, wird dadurch das Risiko unschöner oder sogar schmerzender Narben minimiert. Treten dennoch störende Narben auf, können diese mit konservativen Methoden bzw. einer operativen Korrektur gemindert werden. 

Nachbehandlungen

Wird der intimchirurgische Eingriff von einem geeigneten Facharzt mit viel Erfahrung und Routine wie Dr. Zimmermann durchgeführt, müssen Patienten mit einem minimalen Risiko und einer kurzen Heilungsphase rechnen. Dr. Zimmermann verwendet bei seinen Eingriffen ausschließlich selbstauflösende Fäden. Patienten, die ambulant behandelt wurden, kommen gleich am nächsten Tag zum ersten Kontrolltermin. Der zweite Kontrolltermin findet dann nach 14 Tagen statt. Nach sechs bis acht Wochen kommt der Patient zur Abschlussuntersuchung in die Praxisklinik. 

Schamlippenkorrektur

Eine Schamlippenkorrektur ist ein wenig umfangreicher Eingriff, der daher nicht mit großen Einschränkungen für die Patientin verbunden ist. Der Intimbereich sollte nach 24 Stunden das erste Mal mit einer sanften, desinfizierenden Seife abgeduscht werden. Anfängliche leichte Wundschmerzen verschwinden nach wenigen Tagen und können mit der Gabe von Schmerzmitteln gut behandelt werden. Zusätzlich erhält die Patientin eine Wundsalbe und Antibiotika für fünf Tage als Prophylaxe. 

Dr. Zimmermann empfiehlt seinen Patientinnen kurz nach dem Eingriff  tagsüber Gaze in der Unterwäsche zu tragen und nachts möglichst leicht bekleidet oder nackt zu schlafen, damit keine Infektionen auftreten. Anschließend ist es notwendig, für die gesamte Dauer der Wundheilung Slipeinlagen zu tragen. 

Entlang der Nähte kann es während der Wundheilung vorübergehend jucken. Sexuelle Empfindungsstörungen in der Klitoris sind nicht wahrscheinlich, weil deren Nerven nicht in der Haut, sondern in tieferen Schichten über dem Schambein verlaufen. Sie können jedoch aufgrund der Schwellung vorübergehend auftreten.

In der Regel ist die Patientin nach fünf bis sieben Tagen wieder arbeitsfähig. In den ersten sechs bis acht Wochen nach dem Eingriff sollte kein Geschlechtsverkehr stattfinden, auch Sportarten wie Reiten, Radfahren oder Joggen und Saunabesuche sollten in diesem Zeitraum vermieden werden. Zwar sind die Wunden schon recht schnell wieder verschlossen  – in der Regel tritt eine vollständige Heilung nach circa vier Wochen ein – jedoch sollte das Areal keiner Belastung ausgesetzt werden, da noch nicht ausreichend Stabilität vorhanden ist. Starke mechanische Belastung könnten die Wunden wieder öffnen und damit den Heilungsprozess und ein optimales Ergebnis beeinträchtigen. Auch Alkohol und Nikotin behindern den Heilungsprozess.

Wurde eine Vergrößerung der Schamlippen durch einen Transfer von Eigenfett erzielt, integriert der Organismus häufig nur einen variierenden Anteil der Fettzellen. Einige Monate nach dem Eingriff kann sich daher im Einzelfall eine Nachkorrektur empfehlen. Zudem ist es diesem Fall nötig, die Fettentnahmestelle für einige Zeit mit einem Kompressionsverband oder durch das Tragen von spezieller Kompressionswäsche zu schützen. 

Haben Sie Fragen, oder möchten Sie einen Termin bei Dr. Zimmermann vereinbaren? Nehmen Sie dazu gerne telefonisch oder über das Kontaktformular Kontakt auf. 

Dr. med. Stefan Zimmermann

Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie

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Ästhetik in Dresden

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01076 Dresden

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