Intimchirurgie in München

Der Intimbereich gehört naturgemäß zu den empfindlichsten Körperpartien des Menschen. Zahllose Nervenbahnen verlaufen hier, das sexuelle Empfinden findet hier seinen Ursprung.

Der Intimbereich gehört naturgemäß zu den empfindlichsten Körperpartien des Menschen. Zahllose Nervenbahnen verlaufen hier, das sexuelle Empfinden findet hier seinen Ursprung. Nicht alle Frauen sind jedoch mit dem Aussehen und der Funktion ihres Intimbereichs zufrieden. Durch die zunehmend haarlose Mode und die verbreitete Freizügigkeit der bildlichen Darstellung sind die Wünsche nach ästhetischen Korrekturen in diesem Bereich in den letzten Jahren stark angestiegen. Der eigene Intimbereich ist  für viele Menschen noch immer ein heikles Thema, über das nicht gern offen gesprochen wird. Nichtsdestotrotz haben sich intimchirurgische Eingriffe in den letzten Jahren zu den häufigsten ästhetisch korrektiven Eingriffen entwickelt. Beigetragen zu dieser Entwicklung haben auch die neuen Behandlungsmöglichkeiten, die in den letzten Jahren entwickelt wurden.

Bei Frauen zählt die Korrektur von zu ausgeprägten und als unschön empfundenen inneren Schamlippen zu den häufigsten Wünschen. Diese ungewollten Formveränderungen sind auf hormonelle Einflüsse, Gewebeschwäche,  starke Gewichtsveränderungen und überstandene Geburten zurückzuführen. Einige Frauen haben aber auch schon von Natur aus vergrößerte Schamlippen, die Beschwerden wie Rötungen Entzündungen, Schmerzen und Schwellungen im Intimbereich verursachen können und auch bei Aktivitäten wie dem Fahrradfahren oder Reiten stören. Durch das Tragen von enger Kleidung kommt es zudem häufig zu einer unangenehmen Reibung im Intimbereich, die Betroffene in ihrem Alltag belasten. Auch die Qualität der intimen Beziehungen zum Partner kann eingeschränkt sein, da es zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr zu Schmerzen kommt. Neben der körperlichen Belastung haben die Patientinnen durch das persönliche Schamgefühl häufig mit psychischen Problemen zu kämpfen. Eine Schamlippenkorrektur (Labioplastik) kann helfen, diese Beschwerden und Einschränkungen zu reduzieren und  zu einem verbesserten Körpergefühl zu führen. 

Aber auch Männer können zahlreiche Gründe haben, sich für eine ästhetische Intimkorrektur zu entscheiden. Eine Beschneidung (Zirkumzision) ist insbesondere bei einer Vorhautverengung (Phimose) bei Jungen bis 6 Jahren indiziert. Hierbei lässt sich die Vorhaut nicht oder nur teilweise zurückziehen. Vor allem im erigierten Zustand verursacht eine solche Verengung vielen Betroffenen Schmerzen. In einigen Fällen ist auch das Wasserlassen durch die verengte Vorhaut eingeschränkt. Auf Wunsch erwachsener Männer werden Beschneidungen aber auch häufig aus hygienischen oder ästhetischen Gründen durchgeführt. 

Dr. Hans-Ulrich Voigt ist Facharzt für Dermatologie mit den Zusatzbezeichnungen „Allergologie“, „Phlebologie“ und „ambulante Operationen“. Nach dem Medizinstudium folgten Weiterbildungen auf dem Gebiet der Inneren Medizin, der Anästhesiologie und Chirurgie. 1994 gründet Dr. Voigt das seither auch von ihm geleitete Haut- und Laserzentrum „Dermatologie am Dom“ in München. 

Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die klassische, operative und ästhetische Dermatologie, die Laser-Therapie, die Dermatoonkologie sowie die Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen und allergologischen Erkrankungen. Das Hauptaugenmerk von Dr. Voigt liegt jedoch aufgrund seiner chirurgischen und anästhesiologischen Vorbildung auf der operativen Dermatologie. Als einer der ersten begann Dr. Voigt bereits 1990 mit ästhetischen Hauteingriffen und war auch einer der ersten Lasertherapeuten in München. Mit insgesamt über 50.000 Hautoperationen gilt er zudem als einer der erfahrensten Hautoperateure Deutschlands. 

Schamlippenverkleinerung

Behandlungsablauf

Beratungsgespräch und OP-Vorbereitung

Mehr als jedes andere Fachgebiet ist die Intimchirurgie Vertrauenssache und erfordert viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Deshalb wird erst nach ausführlichen Gesprächen und Voruntersuchungen ein individuelles Behandlungskonzept für jede einzelne Patientin erstellt.

Im Rahmen des ausführlichen Beratungsgespräches wird dann über die Chancen und Risiken der von ihnen gewünschten Behandlung aufgeklärt. Im Rahmen der  körperlichen Untersuchung wird exakt vermessen, wie viel Haut und Gewebe entfernt werden muss, um ein perfektes, möglichst symmetrisches Ergebnis zu erzielen. 

Um einen komplikationsfreien Behandlungsablauf und ein optimales Ergebnis zu ermöglichen, sollte vor und nach dem Eingriff auf den Konsum von Nikotin und Alkohol verzichtet werden. Auch blutverdünnende Medikamente, wie zum Beispiel Aspirin® oder Marcumar®, dürfen vor dem Eingriff nicht eingenommen werden. Idealerweise sollte vor dem Eingriff der Genitalbereich vollständig rasiert sein, um das Infektrisiko zu minimieren. Die Patientinnen sollten zudem darauf achten, dass der OP-Termin nicht unerwünscht auf die Zeit der Periodenblutung fällt. 

OP-Ablauf

Die Verkleinerung der inneren und äußeren Schamlippen werden mit schonenden Laser- und Skalpelltechniken im OP-Zentrum der “Dermatologie am Dom” in München durchgeführt. Diese Verfahren zur Schamlippenverkleinerung sind besonders präzise, blutungsarm und gewebeschonend. Die Schnittränder werden im Anschluss mit feinem, sich selbst auflösendem (resorbierbarem) Nahtmaterial vernäht. Grundsätzlich ist die Schamlippenkorrektur für einen erfahrenen Operateur unkompliziert und risikoarm. Die Operation dauert je nach Befund zwischen 1 und 2 Stunden. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung, kann aber auf Wunsch der Patientin auch in Kombination mit einer Analgosedierung (Dämmerschlaf) oder in Vollnarkose durchgeführt werden.

Nachsorge 

Eine Schamlippenkorrektur ist ein wenig belastender Eingriff, der daher nicht mit großen Einschränkungen für die Patientin verbunden ist. In der Regel ist die Patientin nach 3-5 Tagen wieder arbeitsfähig. Direkt nach der Operation wird die gesamte Genitalzone ausgiebig mit Kompressen gekühlt. In den ersten Stunden nach dem Eingriff sollten sich die Patientinnen ausruhen, möglichst wenig laufen und weiter kühlen. Nach 24 Stunden sollte der Intimbereich das erste Mal mit einer sanften, desinfizierenden Seife abgeduscht werden. Am ersten postoperativen Tag wird eine Wundkontrolle mit Verbandswechsel durchgeführt. Zusätzlich erhält die Patientin eine Wundsalbe und Antibiotika für fünf Tage zur Vorbeugung von Infektionen. 

Anfängliche leichte Wundschmerzen verschwinden nach wenigen Tagen und können bei Bedarf mit Schmerzmitteln gut behandelt werden. Auch Schwellungen und leichte Blutergüsse klingen in der Regel nach einigen Tagen ab. Entlang der Nähte kann es während der Wundheilung vorübergehend zu einem natürlichen Juckreiz kommen. Dieser ist Teil des natürlichen Heilungsprozesses und verschwindet nach einigen Tagen selbstständig. 

Nach dem Eingriff sollte die Patientin tagsüber Gaze in der Unterwäsche tragen und nachts möglichst leicht bekleidet oder nackt schlafen, um den Heilungsprozess bestmöglich zu fördern. Anschließend ist es notwendig, für die gesamte Dauer der Wundheilung Slipeinlagen zu tragen. 

Innerhalb von 2-4 Wochen lösen sich die Fäden von alleine auf, eine Entfernung entfällt somit. Zurück bleiben unauffällige Narben, die im Alltag nicht wahrgenommen werden. 

In den ersten sechs Wochen sollte kein Geschlechtsverkehr stattfinden, auch Sportarten wie Reiten, Radfahren oder Joggen sollten in diesem Zeitraum vermieden werden, um die Wundheilung nicht zu gefährden. Von Saunabesuchen sollten acht Wochen lang abgesehen werden. Zwar sind die Wunden schon recht schnell wieder verschlossen, jedoch sollte das Areal keiner Belastung ausgesetzt werden, da noch nicht ausreichend Stabilität vorhanden ist.  Auch der Genuss von Alkohol und Nikotin beeinflusst den Heilungsprozess negativ.

Risiken

Generell handelt es sich bei der minimalinvasiven Schamlippenverkleinerung um einen risikoarmen Eingriff, der, wenn er von einem erfahrenen Arzt durchgeführt wird, mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen einhergeht. Es kann allerdings nach dem Eingriff zu Schwellungen kommen. Diese Beschwerden verschwinden aber fast immer innerhalb von Tagen bis Wochen. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Frauen in ihrem eigenen Interesse vor und nach der Schamlippen-OP auf Nikotin und gerinnungshemmende Medikamente verzichten. 

Infolge einer Schamlippenkorrektur kann selten es zu einer sichtbare, überschießenden Narbenbildung kommen. Diese kann mit konservativen Methoden bzw. einer operativen Korrektur gebessert werden. 

Zirkumzision

Beschneidungsstile

Bei den verschiedenen Arten der Beschneidung kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Das kosmetische Ergebnis kann je nach angewandter Technik abweichend ausfallen. Die Entscheidung für eine bestimmte OP-Technik orientiert sich unter anderem an der Hautstraffheit und an den individuellen Wünschen des Patienten. Die Zirkumzision wird mittels kombinierter Skalpell- und Lasertechnik durchgeführt. Dies führt zu sehr präzisen Ergebnissen bei minimalem Blutungsrisiko. Die Kürzung erfolgt dabei ganz nach Wunsch „low“ oder „high“, „loose“ oder „tight“ sowie wahlweise mit oder ohne Entfernung des Frenulums (Vorhautbändchens).

Die Bezeichnungen „low“ und „high“ weisen dabei auf die Stelle hin, an der die Beschneidungsnarbe liegt. “Low” heißt dabei nahe an der Eichel liegend und “high” bedeutet weiter entfernt von der Eichel. Die Bezeichnungen „loose“ und „tight“ beziehen sich auf Unterscheidungen in der Straffheit der Schafthaut. “Loose” bedeutet, dass die Eichel im schlaffen Zustand noch teilweise bedeckt sein kann, bei “tight” liegt die Eichel sowohl im erigierten, als auch im normalen Zustand frei. Daraus ergeben sich insgesamt vier Beschneidungsstile: high & tight”, “high & loose”, “low & tight” sowie “low & loose”. 

Bei "high & tight" wird mehr von der äußeren Vorhaut entfernt und ausreichend viel von der Vorhaut weggenommen. Somit ist eine Narbe gut 3 bis 5 cm hinter der Eichel sichtbar. Da hier mehr von dem inneren Vorhautblatt erhalten bleibt, kommt es zu einem farblich sichtbaren Unterschied zwischen der Penisschafthaut und dem inneren Vorhautblatt. Bei der OP-Variante "low & tight" wird vorzugsweise viel Vorhaut entnommen. Hierbei ist die Penisschafthaut straff und hat somit bei einer Erektion kaum bis gar keinen Spielraum. Die Narbe des Eingriffes ist direkt hinter der Eichel sichtbar. Die beiden "tight"-Varianten bieten wenig bis gar keinen Bewegungsspielraum der Haut und die Eichel liegt sowohl im erigierten wie auch im normalen Zustand frei. 

Bei der Variante "low & loose" wird prinzipiell von der Vorhaut etwas weniger entfernt, wobei von der äußeren Vorhaut mehr bestehen bleibt als von der inneren. Bei der Form "high & loose" wird ebenfalls nicht die gesamte Vorhaut entfernt, sondern nur ein Teil, jedoch wird hierbei von der äußeren Vorhaut mehr entfernt als von der inneren. Bei den beiden loose-Varianten liegt die Penisschafthaut nicht sehr straff am Schaft an und ist ausreichend beweglich. Bei einer Erektion liegt hier die Eichel frei, kann aber im normalen Zustand durchaus teilweise bedeckt sein.

Beratungsgespräch und OP-Vorbereitung

Vor der Beschneidung wird in einem persönlichen Gespräch zunächst ausführlich über die Möglichkeiten des Eingriffs aufgeklärt. Im Rahmen dieses Gespräches wird geklärt, welche operative Technik im individuellen Fall infrage kommt. Patienten, die unter einer Wundheilungs- oder Blutgerinnungsstörung oder anderen bekannten Erkrankungen leiden, sollten dies im Rahmen des Vorgespräches mitteilen. 

Eine Woche vor und eine Woche nach der Operation sollten kein Aspirin und keine anderen Schmerz- und Rheumamittel eingenommen werden, da diese die Blutgerinnung hemmen. 

OP-Ablauf

Nach erfolgter örtlicher Betäubung wird zunächst mithilfe des CO2-Lasers unter maximaler Aufspannung den Vorhautschlauch dicht oberhalb der Eichelspitze durchtrennt. Nach Zurückstreifen des äußeren Vorhautblattes wird dann das innere Vorhautblatt bis auf einen 1-3 cm breiten Saum oberhalb der Umschlagfalte mit dem Laser abgetrennt. Der Vorteil der CO2-Lasermethode liegt darin, dass mit dem feinen CO2-Laserimpuls sehr präzise und berührungsfrei Gewebe durchtrennt werden kann. Zudem kommt es durch die thermische Wirkung des feinen Lasers zur sofortigen Blutstillung, sodass keine Blutung auftritt. Das reduziert Komplikationen und unangenehme Nachwirkungen erheblich.

Abschließend werden die beiden Vorhautblätter miteinander vernäht. Bei Verkürzung oder Verdickung des Frenulums oder auf Wunsch des Patienten wird dieses anschließend noch abgetragen. Abschließend werden die beiden Vorhautblätter mit selbstauflösenden Vicrylfäden vernäht und die Frenulumwunde verschlossen. 

Nachsorge 

Unmittelbar nach dem Eingriff wird ein Salbenverband angelegt, der für drei Tage auf der Wunde verbleibt, jedoch täglich kontrolliert und gewechselt wird. Am 1. Tag nach dem Eingriff erfolgt ein erster Kontrolltermin in der Praxis, der zweite Kontrolltermin findet dann nach 14 Tagen statt. 

Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen auftreten, die in der Regel gut erträglich sind und sich zudem mit Schmerzmitteln problemlos behandeln lassen. Die freiliegende Eichel fühlt sich zu Beginn möglicherweise noch ungewohnt an. Auch dieses Empfinden lässt normalerweise innerhalb der ersten Tage nach. Während der ersten Tage ist es außerdem möglich, dass der Patient beim Urinieren ein leichtes Brennen verspürt. Grundsätzlich sollten jedoch keine Probleme beim Wasserlassen auftreten, da die Harnröhre bei der Beschneidung unberührt bleibt. 

Da für die Nähte in aller Regel selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wird, entfällt das Fädenziehen. 

In den ersten Tagen nach dem Eingriff empfiehlt es sich, auf Duschen und Baden zu verzichten. Nach etwa zwei Tagen ist vorsichtiges Duschen bereits möglich. Nach einer Woche kann  wieder gebadet werden, was auch die Auflösung der Fäden beschleunigt. Für eine komplikationsfreie Wundheilung kann der behandelte Bereich zusätzlich gekühlt werden. 

Die vollständige Heilung ist nach etwa 2 bis 3 Wochen abgeschlossen. In diesem Zeitraum sollte der Patient auf sportliche Aktivitäten verzichten. Auch Geschlechtsverkehr ist erst nach vollständiger Abheilung möglich. Die Fäden sollten sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls vollständig aufgelöst haben und der Penis frei von Schwellungen sein. In der ersten Zeit nach dem Eingriff ist beim Geschlechtsverkehr trotz allem Vorsicht angeraten. Durch die Verwendung einer Gleitcreme lässt sich die Beanspruchung im Wundbereich während dieser Zeit verringern.

Risiken

Eine Beschneidung geht wie jeder operative Eingriff immer mit einem gewissen Risiko einher. Die Beschneidung selbst ist ein komplikationsarmer Eingriff, der in der Regel keine größeren Probleme oder Beschwerden verursacht. Die meisten Komplikationen lassen sich vermeiden, indem nach der Beschneidung auf striktes Einhalten der Ruhephase geachtet wird. 

Durch versehentliches Trauma, durch hohen Blutdruck, Einnahme von blutgerinnungshemmenden Mitteln, durch starke sportliche Betätigung und insbesondere durch nächtliche Erektionen kann es zu einer Nachblutung oder zu einem Aufplatzen der Wundrändern kommen. Daher werden prophylaktisch erektionshemmende Medikamente verordnet. Nachoperationen sind nur sehr selten nötig.

Haben Sie Fragen, oder möchten Sie einen Termin bei Dr. Voigt vereinbaren? Nehmen Sie dazu gerne telefonisch oder über das Kontaktformular Kontakt auf. 

Dr. med. Hans-Ulrich Voigt

Facharzt für Dermatologie, Allergologie, Phlebologie, ambulante Operationen

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