Nahrungsmittelunverträglichkeit behandeln in München

Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, aber auch Kopfschmerzen, Müdigkeit, chronischer Husten oder Hautreaktionen – Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursachen vielfältige Beschwerden.

Übersicht

Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, aber auch Kopfschmerzen, Müdigkeit, chronischer Husten oder Hautreaktionen – Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursachen vielfältige Beschwerden. Für die Betroffenen bedeuten sie oft eine Einschränkung der Lebensqualität und können sich sogar auf das gesamte Sozialleben auswirken. Die Diagnose und Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist jedoch nicht ganz einfach, denn hinter diesem Begriff verbergen sich verschiedene Krankheitsbilder. 

Allen gemeinsam ist eine Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel oder Lebensmittelbestandteile. Das fängt bei einer über Laktose- oder Fruktoseintoleranz an und kann sich bis hin zu einer richtigen Nahrungsmittelallergie, etwa gegen Eier oder Nüsse, erstrecken.

Dr. med. Denis Frenzel ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie sowie Allergologe mit den Zusatzbezeichnungen Berufsdermatologie und psychosomatische Grundversorgung. Zudem besitzt der Facharzt eine Zusatzausbildung als Ernährungsmediziner. 

Vor allem die Body-Mind-Medizin, ein alternativmedizinisches Heilverfahren, das sich auf gesundheitsfördernde Interaktionen zwischen Psyche, Immun- und Nervensystem und anderen Körperfunktionen konzentriert, gehört zu den Spezialgebieten von Dr. Frenzel.

In der Praxisklinik für Dermatologie diehautaerzte.com in Starnberg bei München behandelt Dr. Frenzel Patienten mit Beschwerden auf dem Gebiet der Dermatologie und der Allergologie. Als Allergologe hat sich Dr. Frenzel auf die Diagnostik und Behandlung komplexer allergischer Zusammenhänge spezialisiert und steht seinen Patienten bei der Therapie und Behandlung von Unverträglichkeiten durch seine Zusatzqualifikationen auf besonders ganzheitliche Weise zur Seite.

Definition

Mediziner unterscheiden bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten zwischen toxischen und nicht-toxischen Unverträglichkeitsreaktionen.

Wie der Name schon verdeutlicht,  reagiert der Körper bei einer toxischen Unverträglichkeit auf ein Gift. Toxische Reaktionen treten zum Beispiel auf, wenn durch Bakterien- oder Pilzgifte verdorbene Lebensmittel aufgenommen werden. In diesem Fall spricht man   von einer Lebensmittelvergiftung. In einigen Fällen verspürt der Betroffene nur leichte Magen-Darm-Beschwerden. Die Symptome einer Lebensmittelvergiftung können aber auch schwerwiegender sein und im Ernstfall sogar lebensbedrohlich werden.

Bei einer nicht-toxischen Unverträglichkeit reagiert der Körper empfindlich auf einen Nahrungsbestandteil. Man unterscheidet zwei Gruppen – je nachdem, ob das Immunsystem an der Reaktion beteiligt ist (immunologisch bedingte Allergien bzw. Unverträglichkeiten) oder nicht (nicht immunologisch bedingte - Nahrungsmittelunverträglichkeit).

Bei immunologisch bedingten Unverträglichkeiten handelt es sich in erster Linie um Nahrungsmittelallergien, die vom Antikörper-Typ IgE vermittelt werden. 

Menschen, die davon betroffen sind, leiden unter einer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe, die in Lebensmitteln enthalten sind. Meist handelt es sich dabei um Proteine (tierische oder pflanzliche Eiweiße), die der Organismus des Betroffenen fälschlich als potenziell gefährlich einstuft. Das Immunsystem reagiert darauf indem es Antikörper vom Typ IgE bildet, die sich gegen den vermeintlich schädlichen Eindringling wehren. Diese Antikörper aktivieren die Ausschüttung von (Gewebs-)Hormonen, wie Histamin, die eine allergische Reaktion in Gang setzen. Oft lösen schon kleinste Mengen eine massive Abwehrreaktion aus. 

Echte Nahrungsmittelallergien sind jedoch selten und werden meist bei Kindern bis zum sechsten Lebensalter gefunden. Sie treten bei 3 bis 5 % der Bevölkerung auf. Um das Wohlbefinden Betroffener wiederherstellen zu können, liegt eine genaue Diagnose Dr. Frenzel besonders am Herzen. Nur durch genaue Kenntnis aller Lebensgewohnheiten, Unverträglichkeiten oder Allergien kann eine Therapie und Ernährungsumstellung Wirkung zeigen und neue Lebensqualität ermöglichen.

Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ohne IgE-Beteiligung kann das Verdauungssystem einzelne Bestandteile von Nahrungsmitteln nicht verdauen bzw. über den Stoffwechsel verwerten. Der Körper reagiert stattdessen mit unterschiedlichen Beschwerden und Symptomen auf die Nahrung. Die Reaktionen gleichen allergischen Reaktionen, weshalb man auch von Pseudoallergien spricht. Die Schwere der Reaktion ist dabei von der Menge der auslösenden Substanz abhängig. Mögliche Ursachen sind hier etwa Enzymdefekte, wie etwa bei der Laktoseintoleranz, und Transportproblem, wie zum Beispiel bei der Fruktoseintoleranz (eigentlich Fruktosemalabsorption). 

Auch pseudoallergische Reaktionen kommen vor und sind –  allein von den Symptomen her –  oft schwer von echten Nahrungsmittelallergien zu unterscheiden. Beispiele hierfür sind die Histaminintoleranz und das "China-Restaurant-Syndrom" (Überempfindlichkeit auf Glutamat). Außerdem gibt es pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittelzusatzstoffe wie Konservierungs- oder Farbstoffe. Daneben können sogar psychische Aversionen gegen bestimmte Nahrungsmittel Beschwerden einer Unverträglichkeit hervorrufen.

Etwa 20 bis 35 % der Bevölkerung reagieren auf den Verzehr von bestimmten Lebensmitteln mit Unverträglichkeitsbeschwerden. 

Um Betroffenen zu Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen, ist eine genaue Diagnose und Behandlung eines Allergologen unerlässlich. 

Dr. Frenzel verfügt über jahrelange Erfahrung auf seinem Gebiet und kann seine Patienten aufgrund seiner Zusatzausbildung auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin besonders ganzheitlich behandeln. Der Experte nimmt sich viel Zeit um eine genaue Diagnose zu stellen und im Anschluss einen individuellen Behandlungsplan in den Praxisräumlichkeiten in Starnberg bei München zu erarbeiten. 

Ursachen

Nahrungsmittelintoleranzen 

Laktoseintoleranz 

Etwa 15 % der Deutschen vertragen nur kleine Mengen Milchzucker, auch als Laktose bezeichnet. Der Grund  dafür liegt in einem Mangel an dem Enzym Laktase, wodurch der aufgenommene Milchzucker nicht oder nur in kleinen Mengen aufgespalten werden kann. Ist der Enzymmangel angeboren, wird von primärer Laktoseintoleranz gesprochen. Ist er Folge einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut durch eine Krankheit des Darms, handelt es sich um eine sekundäre Laktoseintoleranz. 

Viele Menschen, die an einer Laktoseintoleranz leiden, haben häufig gleichzeitig auch eine Fruktoseintoleranz.

Fruktoseintoleranz

Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, kommt in Obst vor und verleiht ihm seine natürliche Süße. Während des Verdauungsprozesses wird dieser Fruchtzucker über ein Transporteiweiß ins Blut geschleust. Die Menge, die der Transporter auf einmal befördern kann, ist natürlicherweise begrenzt – deshalb verträgt jeder Mensch Fruchtzucker nur in Maßen. Funktioniert die Fruktose-Schleuse nur eingeschränkt, reagieren Betroffene schon auf kleinere Mengen der Fruchtsüße mit Beschwerden. Fast jeder dritte Deutsche leidet an den Folgen einer solchen Fruchtzuckerunverträglichkeit.

Histaminintoleranz

Die Histaminintoleranz ist eine Nahrungsmittel-Intoleranz, die bei etwa 1 % der Deutschen auftritt. Die Dunkelziffer ist aber deutlich größer. Am häufigsten sind Frauen betroffen. 

Histamin ist ein Botenstoff, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Besonders hohe Konzentrationen findet man in gereiften oder gegorenen Lebensmitteln, wie Käse, Rotwein, Salami oder Sauerkraut. Das körpereigene Histamin kann durch den Verzehr von Tomaten, Spinat, Bananen oder Erdbeeren freigesetzt werden. Einige Medikamente (zum Beispiel Schmerzmittel wie Aspirin oder Diclofenac) können die Freisetzung verstärken. Probleme entstehen, wenn das für den Abbau von Histamin verantwortliche Enzym nicht aktiv ist. 

Zöliakie 

Die Zöliakie ist eine genetisch bedingte Nahrungsmittelunverträglichkeit gegen das Klebeeiweiß (Gluten) in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Zöliakie ist ein extremes Beispiel für eine Überempfindlichkeitsreaktion. Dabei ruft das Gluten bei Betroffenen eine immunologische Abwehrreaktion hervor, die dem Darm und dem gesamten Körper schwere Schäden zufügt. Nimmt ein Zöliakie-Betroffener glutenhaltige Lebensmittel zu sich, wird seine Darmschleimhaut von den weißen Blutkörperchen des eigenen Immunsystems angegriffen. Daher wird Zöliakie auch manchmal den Autoimmunkrankheiten zugeordnet. 

Schätzungen zufolge sind 0,5 bis 1 % der Bevölkerung von der Zöliakie betroffen, wobei Frauen etwa dreimal häufiger erkranken als Männer. 

Nahrungsmittelallergie

Bei der Nahrungsmittelallergie handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine allergische Reaktion des Körpers auf ein bestimmtes Lebensmittel. Besonders häufig treten dabei Allergien gegenüber Kuhmilch, Fischeiweiß, Meeresfrüchten und Nüssen auf. Allerdings kann eine allergische Reaktion grundsätzlich auf alle Lebensmittel bestehen. 

Auch eine bereits vorliegende Allergie auf bestimmte Pollen (Birken- Beifuß- und Ragweed-Pollen) kann Aufschluss darüber geben, bei welchen Nahrungsmittel möglicherweise ein Allergierisiko besteht (Kreuzallergenität). Das ist darauf zurückzuführen, dass Pollenallergene eine große Ähnlichkeit zu bestimmten Nahrungsmittelallergenen aufweisen, wie zum Beispiel bei Obst, Gemüse und Nüssen. 

Bei einer bestehenden Pollenallergie kann es deshalb im weiteren Krankheitsverlauf zusätzlich zu einer Nahrungsmittelallergie kommen. Der größte Teil der Betroffenen zeigt bei Milchprodukten, Eiern, Nüssen (vor allem Erd- und Haselnüssen), aber auch Fischen und Schalentieren Abwehrreaktionen. Zunehmend zählt auch Soja dazu. 

Aus welchem Grund bestimmte Nahrungsmittel bei einigen Menschen Allergien auslösen, ist bislang nicht vollständig geklärt. Eine Hypothese besagt, dass das Entstehen einer Allergie durch übermäßige Hygiene in der frühen Kindheit begünstigt wird. Wird das Immunsystem in diesem Alter nicht genügend gefordert, neigt es später eventuell zu Überreaktionen.

Ein weiterer möglicher Auslöser scheint in der modernen Ernährung zu liegen, so zum Beispiel im steigenden Verzehr von Fertignahrungsmitteln, die meist eine hohe Anzahl von Substanzen und Zusatzstoffen enthalten. Weitere Gründe sind zum einen, dass Obst und Gemüse für eine bessere Haltbarkeit und Optik häufig chemisch behandelt werden und zum anderen, dass die Palette bisher noch unbekannter Lebensmittel und exotischer Früchte ständig steigt.

Es gibt Hinweise, dass sich eine ausgewogene Ernährung während Schwangerschaft und früher Kindheit protektiv auf die Entwicklung von Allergien auswirkt. Zudem scheinen einige Zusatzstoffe insbesondere in höheren Konzentrationen die Zusammensetzung der Darmbakterien zu beeinflussen. Eine solche Veränderung des Darmmilieus kann mit der Entstehung von Allergien in Verbindung gebracht werden.  

Die größte Rolle spielt allerdings die genetische Belastung, wenn also Mutter, Vater oder andere verwandte Familienmitglieder ebenfalls unter Allergien leiden.

Symptome und Krankheitsverlauf

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehen häufig mit Meteorismus (Blähungen ohne das Abgehen von Winden) und Flatulenz (Blähungen mit Abgehen von Winden) einher. Während Flatulenz bis zu einem gewissen Grad normal ist, ist das Auftreten von Meteorismus nicht normal. Dieser äußert sich in Bauchschmerzen mit gespannter Bauchdecke und Druckschmerzempfindlichkeit. Wenn solche Beschwerden wiederholt innerhalb von 90 Minuten nach einer Mahlzeit auftreten, lässt sich durch Analyse der Nahrungsmittel, die zuvor gegessen wurden, der Verdacht einer entsprechenden Nahrungsmittelunverträglichkeit stellen. Andauernder oder gelegentlicher Durchfall ist ein weiteres häufiges Symptom von Nahrungsmittelintoleranzen. In seltenen Fällen kann es auch zu Verstopfungen kommen bzw. können diese im Wechsel mit Durchfall auftreten (Reizdarmsyndrom).

Neben den klassischen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfällen gibt es auch Beschwerden, die sofort nach der Nahrungsaufnahme auftreten. Hierbei kann es schon im Mund zu Zungenbrennen oder einem Anschwellen der Lippen kommen. Plötzliches Erröten im Gesichts- und Halsbereich, aber auch geschwollene Augenlider, Herzrasen, Kreislaufbeschwerden, Blutdruckabfall oder Asthma können ein Hinweis auf Histaminintoleranz sein.

Die Zöliakie bleibt bei manchen Patienten lange unerkannt, da sie keine Beschwerden zeigen, andere leiden unter Übelkeit, Blähungen Verstopfung, Durchfall (oder eine Kombination aus beiden), Müdigkeit oder Hautausschlag. Zöliakie kann Vitamin- und Mineralstoffmangel (Eisen, Zink, Vitamin D, Folsäure) oder sogar Unterernährung zur Folge haben.

Nahrungsmittelallergien

Eine Nahrungsmittelallergie kann eine breite Palette von Symptomen hervorrufen. Häufig manifestieren sich Lebensmittelallergien durch Juckreiz, Hautausschläge, Nesselsucht oder Rötungen. Aber auch ein pelziges Gefühl an Zunge und Lippen, Schnupfen, Niesen, Husten, Schleimhautschwellungen im Mund und Rachenraum oder das Anschwellen der Augenlider können Anzeichen sein. Selten kann es durch das Anschwellen der Zunge zu lebensgefährlichen Zuständen kommen. Häufig führen Schleimhautreizungen im Magen-Darm-Trakt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Krämpfen oder starken Blähungen. Doch auch die Atemwege sind häufig betroffen (Atembeschwerden und Asthma). Die bedrohlichste – aber auch seltenste – Reaktion ist ein anaphylaktischer Schock. Er geht mit rapidem Blutdruckabfall einher und Bedarf sofortiger notärztlicher Hilfe.

Diagnose

Im Rahmen einer exakten Allergiediagnostik nimmt sich Dr. Frenzel in einem ausführlichen Vorgespräch in den Praxisräumlichkeiten in Starnberg bei München viel Zeit, um die individuellen Umstände des Auftretens der Allergie zu erforschen und die Lebensgewohnheiten seiner Patienten genau zu analysieren.

Das persönliche Gespräch hat für ihn immer höchste Priorität, da er auf diese Weise die Gruppe der möglichen Allergene wesentlich eingrenzen und Allergietests zielgerichtet einsetzen kann. Liegt die persönliche Befundsituation vor, so kann Dr. Frenzel gemeinsam mit seinem Patienten, die bestmögliche Behandlungslösung zu definieren.

Die weitere Diagnostik basiert auf verschiedenen Verfahren, die zur Identifizierung des jeweiligen Allergens führen. Dazu gehören zum Beispiel Blut- oder Atemtests, Hauttests mit Nahrungsmittelextrakten, Urin- und Stuhluntersuchungen und die sogenannte Gendiagnostik. Ein vom Patienten geführtes Ernährungs- und Beschwerdetagebuch, kann dabei behilflich sein allergieauslösende Nahrungsmittel zu identifizieren. In dieses wird jeden Tag notiert, welche Mahlzeiten mit welchem Beschwerdebild eingenommen wurden.

Der Goldstandard zur Diagnose einer Laktose- oder Fruktoseintoleranz ist heutzutage der sogenannte Wasserstoff-Atemtest. Dabei erhalten Patienten eine Testlösung, die auf nüchternen Magen in der Praxis in Starnberg bei München eingenommen werden soll. Anschließend pustet der Patient in definierten Abständen in ein Messgerät, das den Wasserstoff-Gehalt seiner Atemluft misst. Wenn die Testsubstanz nicht richtig verstoffwechselt wird, produzieren Bakterien im Darm unter anderem Wasserstoff, kurzkettige Fettsäuren und Kohlendioxid. Der Wasserstoff gelangt ins Blut und wird dann über die Lunge ausgeatmet. Ein ungewöhnlich hoher Wasserstoffwert in der Ausatemluft in Folge der Zuckerprovokation sichert die Diagnose.

Eine weitere Diagnosemöglichkeit ist der sogenannte orale Provokationstest. Bei diesem Test wird dem Patienten eine kleine Menge des Allergens verabreicht, zum Beispiel, bei Verdacht auf eine Milcheiweißallergie, ein Tropfen Kuhmilch. Der Patient schluckt die Portion und trinkt etwas Wasser. Alle 30 bis 60 Minuten wird die Dosis dann jeweils verdoppelt, bis die durchschnittliche Verzehrmenge eines Tages erreicht ist oder bis eine allergische Reaktion eintritt. Der Patient sollte bei diesem Test 24 bis 48 Stunden unter ärztlicher Beobachtung bleiben, da sich die Symptome auch später noch zeigen können.

Darüber hinaus kann eine gendiagnostische Untersuchung Stoffwechselstörungen aufzeigen, die mit Enzymdefekten in Zusammenhang stehen. Weiterhin stehen verschiedene diagnostische Testverfahren zur Verfügung, die je nach konkretem Beschwerdebild zur Anwendung kommen.

Zöliakie kann mithilfe eines Bluttests diagnostiziert werden. Dabei wird nach bestimmten Antikörper gesucht, die nur bei Zöliakie-Patienten vorkommen. Nach einem positiven Bluttest wird zur Sicherung der Diagnose meist eine Biopsie des oberen Dünndarms vorgenommen, um dort die für Zöliakie typische Schädigung der Darmschleimhaut nachzuweisen.

Therapie und Nachsorge

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind zwar nicht heilbar – durch eine angepasste Ernährung oder gegebenenfalls bestimmte Enzympräparate kann jedoch weitgehend Beschwerdefreiheit erreicht werden.

Aufbauend auf den gesammelten Diagnoseergebnissen erstellt Dr. Frenzel deshalb zunächst einen individuellen Behandlungsplan, der seinen Patienten wichtige Hilfestellung im täglichen Umgang mit der Allergie bietet.

Bei einer Nahrungsmittelallergie müssen die jeweiligen Nahrungsmittel vollständig aus dem Ernährungsplan gestrichen werden. Ähnliches gilt für die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit): Auch hier besteht die therapeutische Maßnahme in einer strikten Diät, bei der keine glutenhaltigen Lebensmittel gegessen werden dürfen. 

Liegt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vor, so müssen die unverträglichen Nahrungsmittel nicht grundsätzlich vom Speiseplan gestrichen werden. Meist genügt es, weniger von der jeweiligen Substanz zu essen oder zu trinken. Um herauszufinden, wo die individuelle Toleranzschwelle für die jeweilige Substanz liegt, kann eine Eliminations-(Vermeidungs)Diät helfen. Dabei werden zunächst über einige Wochen bestimmte Zuckerverbindungen gemieden. Dadurch klingen die Beschwerden meist rasch ab und die Darmflora kann sich erholen. Im nächsten Schritt werden einzelne Nahrungsmittel in steigender Dosis wieder zugeführt und deren Verträglichkeit getestet. Mit der Zeit können immer mehr Produkte dazukommen. So kann individuell festgestellt werden, welche Nahrungsmittel in welcher Menge vertragen werden.

Um eine einseitige Ernährung, Mangelerscheinungen und Diätstress zu vermeiden, arbeitet Dr. Frenzel zudem mit seinen Patienten zusammen: In enger Absprache erstellt Dr. Frenzel in der dermatologischen Praxisklinik in Starnberg bei München  einen individuellen Ernährungsplan, der sinnvoll Allergene Lebensmittel ersetzt. Begleitend empfiehlt der Experte häufig, zum Beispiel bei Laktose- sowie Histaminintoleranz, eine medikamentöse Enzym-Ersatztherapie. Diese dient nicht zuletzt dazu, die Versorgung des Körpers mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen zu gewährleisten und somit eine Mangelernährung zu vermeiden. 

Auch die tägliche Mitnahme von Medikamenten zur Milderung allergischer Reaktionen, zum Beispiel Antihistaminika, Glukokortikoide oder Adrenalinpräparate kann durchaus sinnvoll sein und Patienten zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität verhelfen.

Haben Sie weitere Fragen, oder möchten Sie einen Termin bei Dr. Frenzel vereinbaren? Nehmen Sie dafür gerne entweder telefonisch oder über das Kontaktformular Kontakt auf.

Dr. med. Denis Frenzel

Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologe

Allergologie
Dermatologie
Lasermedizin
Proktologie

Kontakt

dieHautaerzte

Josef-Jägerhuber-Straße 7
82319 Starnberg

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