Schnarchen und Schlafapnoe behandeln

Schlafprobleme und bleierne Müdigkeit am Tag: Schnarchen kann sowohl für denjenigen, der schnarcht, als auch für seinen Partner unangenehme Folgen. Gefährlich für den Schnarcher wird es dann, wenn das geräuschvolle Atmen die Gesundheit beeinträchtigt. So kann die Sauerstoffversorgung durch das Schnarchen verringert oder unterbrochen werden, was sich seinerseits auf die Qualität des Schlafes und das Wohlbefinden am Tag auswirkt. Bei der so genanntne Schlafapnoe, unter der etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung leiden, handelt es sich um eine behandlungsbedürftige Krankheit, die wiederum die Entstehung anderer Erkrankungen begünstigen kann.

Wodurch wird Schnarchen ausgelöst?

Das Schnarchen hat seinen Ursprung in den oberen Atemwegen. Es entsteht, wenn Gaumensegel und Zäpfchen in der Luftströmung flattern. Schnarchen kann durch Übergewicht oder hohen Alkoholkonsum ausgelöst werden, außerdem begünstigt die Rückenlage das Entstehen von Atemgeräuschen. Je älter ein Mensch ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er schnarcht. Dieser Umstand liegt in der zunehmenden Erschlaffung des Gewebes begründet. Schnarchen ist meist harmlos, kann allerdings Schäden verursachen, wenn es eine mangelnde Sauerstoffzufuhr und damit Stressreaktionen zur Folge hat. Wird die Schlafapnoe nicht behandelt, erhöht sie sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wie wird die Schlafapnoe diagnostiziert?

Leises Schnarchen ist in den meisten Fällen harmlos. Eine Schlafapnoe liegt dann vor, wenn durch das Schnarchen die eigene Schlafqualität beeinträchtigt wird. Hinweise auf das Vorliegen einer Schlafapnoe sind ein röchelndes und unregelmäßiges Schnarchen. Atemaussetzer treten auf. Unter Eindruck des Sauerstoffmangels wacht der Schläfer auf, es kommt zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen bei der Bewältigung des Alltags. Gefährlich kann die obstruktive Schlafapnoe dann werden, wenn sie zu Sekundenschlaf oder dem Auftreten von Depressionen führt.

Wie kann Schlafapnoe behandelt werden?

Unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten stehen für die Therapie der obstruktiven Schlafapnoe zur Verfügung. Schlafmasken, so genannte CPAP-Atemtherapiegeräte, können dabei helfen, die Atmung des Patienten zu verbessern und das Schnarchen zu unterdrücken.

Auch das Einsetzen von speziell angepassten Unterkieferschienen (“Protrusionsschienen”) kann zu einer Verbesserung führen.

Auch eine operative Behandlung ist möglich. Die bimaxilläre Operation vergrößert den Rachenraum, sodass die Atemwege nicht mehr verstopfen können und sich die Sauerstoffkonzentration im Blut erhöht. Dieser Eingriff, der von einem Kieferchirurgen durchgeführt werden sollte, führt in den meisten Fällen zu einer Besserung der Beschwerden.

Bei Schlafapnoe, die durch vergrößerte Mandeln, Polypen oder eine Krümmung der Nasenscheidewand bedingt ist, hilft oft eine Beseitigung der Ursachen.

Folgende Spezialisten behandeln Schnarchen und Schlafapnoe

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