Ohrenkorrektur ohne OP mit Earfold®

Die Form unserer Ohren ist so individuell wie unser Fingerabdruck und hat großen Einfluss auf unser Äußeres. Die meisten Menschen haben keine vollkommen symmetrischen Ohren - bei einigen stehen die Ohren auch ab. Betroffene, ob Kind, Jugendliche oder Erwachsene, empfinden abstehende Ohren jedoch häufig als sehr störend. Mit einer Ohrenkorrektur können abstehende Ohren dauerhaft korrigiert werden. Wer auf einen operativen Eingriff verzichten möchte, für den bietet das sogenannte Earfold®-System die Möglichkeit einer Ohrenkorrektur ohne OP.

Übersicht

Das Gesicht macht einen Menschen unverwechselbar. Individuelle Besonderheiten, so zum Beispiel die Form und Größe der Ohren, prägen die persönliche Ausstrahlung. Als besonders schön gelten Ohren, die sich wohlgeformt an den Kopf anschmiegen. 

Beträgt der Abstand zwischen äußerem Rand der Ohrmuschel und dem Hinterkopf jedoch mehr als 2 cm oder der Winkel zwischen Ohrmuschel und Kopf mehr als 30 Grad, spricht man von abstehenden Ohren. Fast 5 % der Bevölkerung sind von dieser kleinen Laune der Natur betroffen.

Besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, haben dann häufig unter den Reaktionen anderer, sei es nun durch belustigte Blicke oder gar verletzende Bemerkungen, zu leiden. Nicht selten führt dies zu einem verminderten Selbstbewusstsein, kann sogar den Rückzug aus dem sozialen Umfeld zur Folge haben und somit bei den Betroffenen einen erheblichen Leidensdruck erzeugen. Da ist es mehr als verständlich, dass sich viele eine Korrektur des (vermeintlichen) Schönheitsmakels wünschen. 

Möglichkeiten der Ohrenkorrektur

Wer sich bisher zur Korrektur seiner abstehenden Ohren entschlossen hatte, musste sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Bei der traditionellen Ohrenkorrektur (Otopexie) wird das Ohr geöffnet, um den Ohrknorpel freizulegen. Teile der hinteren Ohrhaut und, falls nötig, auch Teile des Ohrknorpels werden dann entfernt, wodurch das Ohr mechanisch zurückgeklappt wird und dadurch näher am Kopf anliegt. Der Eingriff dauert circa ein bis zwei Stunden und die daran anschließende Erholungszeit kann bis zu sechs Wochen betragen.

Weitere Informationen zur operativen Ohrenkorrektur

Seit April 2015 gibt es mit dem neuartigen Earfold®-Verfahren in Deutschland eine zusätzliche Behandlungsmethode.
EarFold® ist ein sehr feines Implantat aus Nitinol mit Goldbeschichtung. Es kann an verschiedenen Stellen der Ohren platziert werden, um diese in die gewünschte Position zu bringen. Sind die abstehenden Ohren durch eine wenig ausgeprägte oder fehlende Faltung der Ohrfalte bedingt, was in den meisten Fällen zutrifft, kann diese Methode – ganz ohne Operation, ohne Hautentfernung und ohne Faden – schnell und effektiv Abhilfe schaffen.
Das Earfold®-Verfahren eignet sich sowohl für eine beidseitige als auch für eine einseitige Korrektur abstehender Ohren. 

Für wen ist eine Ohrenkorrektzr mit Earfold® geeignet?

Grundsätzlich ist die Earfold®-Methode für alle Patienten mit unzureichend ausgebildeter bis fehlender Hauptfalte der Ohrmuschel geeignet.
Insbesondere ist Earfold® für Patienten, für die eine klassische Ohranlegeplastik aus verschiedenen Gründen nicht infrage kommt, eine gute Alternative.

Der minimalinvasive Eingriff kann dabei nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern durchgeführt werden.
Um jedoch die natürliche Entwicklung des Ohres nicht zu beeinträchtigen, empfehlen die Ärzte, die Clips erst ab dem 7. Lebensjahr einsetzen zu lassen. Ein günstiger Zeitpunkt ist dabei kurz vor Schuleintritt – so werden die Kinder gar nicht erst möglichen  Hänseleien in der Schule ausgesetzt.

Ablauf einer Ohrenkorrektur mit Earfold®

Beratungsgespräch mit Anpassung

Im Vorfeld der Behandlung findet ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt statt. Dabei sollen nicht nur individuelle Wünsche und Bedürfnisse zusammen ausgearbeitet werden. Ihr Arzt nimmt sich dabei auch Zeit, um über die Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffs sowie über die Kosten, Risiken und das Verhalten vor und nach der Behandlung zu informieren.

Er bespricht zudem mit dem Patienten, wie dieser die derzeitige Position seiner Ohren empfindet und wie diese später mit Earfold® aussehen sollen.
Mithilfe der sogenannten PreFold®-Positionierungshilfe ist es außerdem möglich, bereits im Vorfeld der Operation die Ergebnisse der Ohrmuschelkorrektur zu simulieren.

Dazu verändert der Arzt mittels spezieller Probeclips vorübergehend die Position der Ohren. Gemeinsam mit dem Patienten kann so vor dem Spiegel die optimale Positionierung besprochen, das gewünschte Ergebnis festgelegt und ein individueller Behandlungsplan erstellt werden.
Die vereinbarte Position der Implantate wird dann vom behandelnden Arzt am Ohr markiert. Genau an diesen Stellen werden die Clips am Tag des Eingriffs dann unter der Haut eingesetzt. 

Behandlungsablauf der Earfold®-Behandlung

Bevor die Behandlung ambulant durchgeführt werden kann, erfolgt zunächst eine örtliche Betäubung. Die Behandlung ist für den Patienten dann vollkommen schmerzfrei. Lediglich ein leichtes Ziehen kann verspürt werden.
Zum Platzieren des EarFold®-Implantats ist ein nur 8-10 mm langer Einschnitt in die Haut erforderlich. Zum Einsetzen dient ein Applikator, der den Clip zunächst in flacher Position hält. 

Erst nach dem Einsetzen nimmt das Implantat seine ursprüngliche, gekrümmte Form wieder an, die einem Clip gleicht. Dadurch wird das Ohr in die neue Position gebracht.

Je nach Grad der erforderlichen Korrektur werden jeweils ein oder mehrere Clips auf dem Ohrknorpel fixiert. Dabei kann der Patient das Ergebnis auch noch weiter mitbestimmen. Zum Schluss wird der kleine Hautschnitt mit einer Naht verschlossen und mit einem sterilen Klebestreifen abgedeckt. 

Die Dauer des Eingriffs hängt davon ab, ob ein oder zwei Ohren angelegt werden und welche Anzahl an Clips dazu jeweils erforderlich ist. Bei der Korrektur beider Ohren dauert der minimal-invasive Eingriff in der Regel circa 25 Minuten.

Nachsorge bei einer Ohrenkorrektur mit Earfold®

Was ist nach der Behandlung mit Earfold® zu beachten? 

Direkt nach der Behandlung kann der Patient die Praxis wieder verlassen und ist auch sofort gesellschaftsfähig. 

Aufgrund der örtlichen Betäubung fühlen sich die Ohren nach dem Eingriff für ein paar Stunden leicht taub an.
In der ersten Zeit nach der Behandlung kann es in seltenen Fällen zu geringfügigen Schmerzen kommen, die innerhalb von zwei bis fünf Tagen wieder abklingen. Herkömmliche Schmerzmedikamente leisten hierbei optimal Abhilfe.
Selten kommt es zu Schwellungen oder leichten Blutergüssen im Ohrbereich. Die kleine Hautwunde heilt meist sehr schnell und ohne Komplikationen ab. Sehr selten auftretende Wundinfektionen können die Einnahme eines Antibiotikums erfordern. 

Bei Bestehen einer Allergie gegenüber den im Implantat enthaltenen Metalle, wie Nickel, Titan oder Gold, ist die Earfold®-Methode leider nicht anwendbar. Wird das Material vom Patienten nach dem Einsetzen unerwarteterweise einmal nicht vertragen, können die Clips jedoch schnell und völlig unkompliziert wieder entfernt werden.

Sind Einschränkungen gegeben?

Um möglichst keinen Druck auf die behandelten Ohren auszuüben, empfiehlt es sich, circa vier Wochen auf dem Rücken zu schlafen. Nach dieser Zeit hat sich das Implantat fest mit dem Ohrknorpel verbunden.
Ball- und Kampfsportarten, bei denen Stöße auf das Ohr möglich sind, sollten ebenso für die Dauer von circa vier Wochen vermieden werden.


Da die Ohren einige Zeit lang noch etwas empfindlich sein können, ist beim Haarewaschen und Duschen darauf zu achten, die Ohren keiner unnötigen Reibung auszusetzen.
Auf Baden und Schwimmen sollte bis zur vollständigen Wundheilung, die meist nach circa 14 Tagen erfolgt ist, verzichtet werden.

Da Nikotin die Blutzufuhr zum Ohr verringert, was das Komplikationsrisiko erhöht, sollte auf Rauchen für drei Monate verzichtet werden. Um das Infektionsrisiko zu verringern, ist es ebenso ratsam, bis circa zwei Wochen nach dem Eingriff keine Ohrringe zu tragen.

Chancen und Vorteile der Earfold®-Methode

  • ambulanter, minimal-invasiver Eingriff unter örtlicher Betäubung mit nur 25 Minuten Dauer 
  • erheblich kürzere Erholungszeit als bei der klassischen Ohrenkorrektur
  • nur minimale Hautschnitte erforderlich
  • Position der Ohren gemeinsam mit dem Arzt vor der Behandlung genau bestimmbar
  • Wundheilung schnell und komplikationslos
  • in der Regel kaum sichtbare Narben
  • nach dem Eingriff kein Kopfverband nötig
  • keine Ausfallzeit – sofortige Rückkehr in den Alltag möglich
  • Das mit 24-karätigem Gold beschichtete Implantat ist sehr gut verträglich, extrem formstabil und von außen nicht sichtbar.
  • sofortiges und dauerhaftes Ergebnis
  • Bei Bedarf können die Clips wieder entfernt werden

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