Photodynamische Therapie (PDT) in Jesewitz/Leipzig

Weißer Hautkrebst zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Die Prognose bei rechtzeitiger Erkennung und entsprechender Behandlung ist allerdings sehr gut. Insbesondere die Photodynamische Therapie hat sich hierbei als Methode der Wahl etabliert, um aktinische Keratosen und Frühformen von weißem Hautkrebs mittels Licht effektiv zu behandeln.

Mit etwa 260.000 jährlichen Neuerkrankungen zählt weißer Hautkrebs deutschlandweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Während das Risiko für Hautkrebs mit zunehmendem Alter ansteigt und die meisten Diagnosen im höheren Alter gestellt werden, tritt Hautkrebs zunehmend auch bei jüngeren Patienten auf.
Übermäßige UV-Strahlung, genetische Dispositionen, Medikamente oder bestimmte Grunderkrankungen können das individuelle Hautkrebs-Risiko direkt beeinflussen.

Auch wenn weißer Hautkrebs viel häufiger als schwarzer Hautkrebs auftritt, wächst er sehr viel langsamer und bildet in seinen Frühformen meist keine Metastasen. Die Heilungschancen sind also bei rechtzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung sehr gut.
Hier hat sich vor allem die Photodynamische Therapie als moderne und effektive Behandlungsmethode etabliert.

Prof. Dr. med. habil. Uwe Paasch ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie sowie Allergologe, Dermatohistopathologe und Androloge. In den dermatologischen Praxen in Jesewitz und Taucha bei Leipzig zählen die Hautkrebsvorsorge und die gezielte Behandlung von Hautkrebs zu den Schwerpunkten.
Insbesondere bei der Behandlung von Weißem Hautkrebs ist die Photodynamische Therapie für den Laserspezialisten ein wichtiges Kerngebiet.

Prof. Paasch verfügt über jahrelange Erfahrung auf dem Bereich der Dermatologie und gilt als einer der ausgewiesenen Spezialisten auf seinem Fachgebiet.
Seine langjährige Erfahrung als Dermatologe ergänzt der Facharzt durch die Verwendung modernster medizinischer Geräte, die in den Hautarztpraxen in Jesewitz und Taucha zur Verfügung stehen.
Auf diese Weise bietet Prof. Paasch medizinische Behandlungen nach höchster fachlicher Expertise und modernsten medizinischen Standards.
Das Wohlbefinden seiner Patienten sowie die maßgeschneiderte Betreuung und Behandlung stehen für Prof. Paasch stets an erster Stelle.

Ursachen und Risikofaktoren für weißen Hautkrebs und aktinische Keratosen

Als Hauptrisikofaktor für Hautkrebs steht nach wie vor die UV-Strahlung an erster Stelle. Die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts schädigen das Erbgut der Zellen, sodass es im Laufe der Zeit zu Mutationen und Entstehung von bösartigen Hautveränderungen kommen kann. Die intensive UV-Strahlung, beispielsweise durch sommerliche Sonnenbäder, häufige Outdooraktivitäten oder häufige Besuche im Solarium schädigen die Hautgesundheit und erhöhen das Risiko für Hautkrebs langfristig.
Denn auch wenn Sonnenbrände längst verheilt sind, bleibt der Lichtschaden in den Zellen als sogenannte kumulative Sonnenexposition ("UV-Lebenszeitkonto") 'gespeichert'. Dieses "UV-Lebenszeitkonto" führt dazu, dass das Hautkrebsrisiko auch nach Jahrzehnten erhöht ist. Besonders gefährdet sind hier auch bestimmte Berufsgruppen, wie beispielsweise Landwirte, Gärtner, Dachdecker, Bauarbeiter oder Sportler - durch die ständige Sonnenexposition steigt das Hautkrebsrisiko sowohl für schwarzen als auch für weißen auch ohne Sonnenbrand sukzessive an.  Hier greift die Versicherung im Beruf. In diesen Situationen kann eine Berufskrankheit BK5103 anerkannt werden. Als bester Ansprechpartner gilt hier die individuelle Krankenversicherung des Patienten.

Neben intensiver UV-Belastung können auch krebserregende Substanzen oder bestimmte Medikamente das Hautkrebsrisiko erhöhen. Ein besonderes Risiko besteht außerdem für immunsupprimierte Menschen, wie beispielsweise nach einer Organtransplantation. Durch die Einnahme von Immunsuppressiva kann das körpereigene Immunsystem entartete Zellen schlecht ausfindig machen und eliminieren - umso größer ist das Risiko einer bösartigen Entartung der Zellen. Gleiches gilt für Menschen mit einem krankheitsbedingten schwachen Immunsystem.

Auch Personen mit hellem Hauttyp weisen ein höheres Risiko für Hautkrebs auf. Sind in der Familie bereits Fälle von Hautkrebs vorgekommen, sollten Patienten auch hier besonders auf regelmäßige Termine zur Hautkrebsvorsorge achten.

Um erste auffällige Hautveränderungen bereits frühzeitig zu erkennen und die Entstehung von Hautkrebs zu verhindern, empfiehlt Prof. Paasch seinen Patienten regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge zu gehen. Patienten, in deren Familie schon einmal Hautkrebs aufgetreten ist, die einer bestimmten Risiko- oder Berufsgruppe angehören, oder deren Haut starke Lichtschäden aufweist, sollten entsprechend häufiger Termine zur Hautkrebsvorsorge wahrnehmen.

Formen von weißem Hautkrebs: Aktinische Keratosen, Plattenepithelkarzinom und Basalzellkarzinom

Weißer Hautkrebs entwickelt sich, im Gegensatz zu schwarzem Hautkrebs, über einen langen Zeitraum, die Heilungschancen sind bei rechtzeitiger Behandlung in der Regel sehr gut.
In seinen Anfangsstadien tritt Weißer Hautkrebs meist in Form von sogenannten aktinischen Keratosen in Erscheinung. Diese werden idealerweise bei der kontinuierlichen Selbstbeobachtung und jährlich stattfindenden Hautkrebsvorsorgeuntersuchung erkannt und entsprechend behandelt.

Bleibt weißer Hautkrebs über lange Zeit unentdeckt, so dringt er mit der Zeit immer tiefer in die Gewebeschichten der Haut ein und zerstört umliegendes Gewebe. Eine erfolgreiche Behandlung gestaltet sich dann zunehmend schwierig.
Umso wichtiger ist es, regelmäßige Untersuchungen zur Hautkrebsvorsorge wahrzunehmen und bereits erste Anzeichen für tumoröse Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.

Hautkrebsvorstufen: Aktinische Keratosen

Als Präkanzerosen oder aktinische Keratosen versteht man Vorstufen von Hautkrebs, die bereits eine Veränderung der Zellen hervorgerufen haben. Bevorzugt entstehen sie an Körperarealen, die häufig der direkten Sonne ausgesetzt sind. Diesen “Sonnenterrassen” sind üblicherweise Gesicht, unbehaarte Kopfhaut, Ohren, Brust, Schultern oder Handrücken.
Dort machen sich diese Hautkrebsvorstufen meist in Form von rauen, leicht schuppigen oder verhärteten Arealen bemerkbar.

Im Laufe der Zeit können sich diese Hautveränderungen flächig ausweiten, ihre Grenzen können dabei sowohl scharf begrenzt, als auch unregelmäßig sein. Darüber hinaus neigen die betroffenen Hautstellen oft auch zu Hautreizungen und kleineren Blutungen.
Dieses unstete Erscheinungsbild macht es für Laien leider sehr schwer, potentiell bösartige Veränderungen selbst zu erkennen. Hinzu kommt, dass Präkanzerosen, abgesehen von den oben genannten Symptomen, meist keine Beschwerden bereiten. Dennoch sollten sie unbedingt zeitnah behandelt werden, um eine bösartige Entartung zu verhindern. Denn unbehandelt kann sich aus aktinischen Keratosen ein Plattenepithelkarzinom entwickeln.

Plattenepithelkarzinom (früher Spinaliom)

Plattenepithelkarzinome (Squameous cell carcinoma, SCC), früher benannt als Spinaliome oder Stachelzellkarzinome, zeigen sich meist zu Beginn als aktinischen Keratosen oder Lichtwarze was einem oberflächlichem Karzinom (SCCis) entspricht. Wenn auch nur wenige aktinische Keratosen in ein invasives Karzinom übergehen, müssen diese unbedingt ernst genommen werden.

Plattenepithelkarzinome zeigen sich in frühen Formen vor allem als gerötete, schuppige oder krustige Hautareale. In seltenen Fällen entsteht das SCC auch an chronischen Wunden oder anderen Hauterkrankungen.
Mit der Zeit werden Plattenepithelkarzinome größer und können zu knötchenartigen Hautwucherungen heranwachsen. Bei ausbleibender Behandlung dringen sie zudem in tiefere Gewebeschichten ein. Sie können schlimmstenfalls in Form von Metastasen auf andere Organe übergreifen.

Basalzellkarzinom (früher Basaliom)

Das Basalzellkarzinom (Basal Cell Carcinoma, BCC), früher Basaliom, entsteht aus den Zellen der gleichnamigen Basalzellschicht. Als Hauptauslöser ist auch hier eine übermäßige UV-Belastung zu nennen. Es gibt aber auch das Basalzellkarzinomsyndrom bei dem es zur spontanen Enstehung von Basalzellkarzinomen kommt.

Basalzellkarzinome treten meist durch gelblich-rötliche knötchenförmige bis geschwürartige Hautveränderungen in Erscheinung. Häufig besitzen sie einen perlschnurartigen Randsaum an dem kleine Blutgefäße durchschimmern. Basalzellkarzinome können aber auch in ganz anderen Formen auftreten:
Am Rumpf zeigt sich das Basalzellkarzinome häufig in Form roter Flecken oder narbenähnlicher Hautveränderungen. Im weiteren Verlauf kann es als nässendes oder blutendes Geschwür Beschwerden bereiten. Ohne Behandlung breitet sich das Basalzellkarzinome immer weiter aus und kann auch Knochen und Knorpelgewebe befallen, bildet aber nur extrem selten Metastasen.

Therapie von Weißem Hautkrebs: Photodynamische Therapie

Anders als schwarzer Hautkrebs, der als besonders aggressiv gilt und eine vollständige chirurgische Entfernung erforderlich macht, entwickelt sich weißer Hautkrebs meist sehr langsam.

Aktinische Keratosen und nicht zu weit fortgeschrittenen Basalzellkarzinome sind deshalb in der Regel sehr gut behandelbar. Eine chirurgische Entfernung ist bei frühzeitiger Erkennung nicht immer notwendig.
Für diese Fälle bietet Prof. Paasch in den Hautarztpraxen in Jesewitz und Taucha bei Leipzig die Möglichkeit einer Photodynamischen Therapie. Unter der Photodynamischen Therapie, kurz auch PDT oder Lichttherapie, versteht man ein nicht-operatives Verfahren, das Weißen Hautkrebs und seine Vorstufen, sowie Morbus Bowen (Sonderform eines oberflächlichen Hautkarzinoms)  und oberflächliche Basalzellkarzinome effektiv mit Licht behandelt und krankhaft entartete Zellen beseitigt. Damit wird auch der Entstehung bösartiger Hauttumore wirksam vorgebeugt.

Die PDT beruht dabei auf der Anwendung von Photosensibilisatoren in Kombination mit einer intensiven Belichtung.
Unter Photosensibilisatoren versteht man Wirkstoffe, die die Hautzellen gegenüber Licht besonders empfindlich machen. Diese reichern sich in den entarteten Zellen an, sodass diese im Rahmen der Lichttherapie zerstört werden. Darüber hinaus werden auch früheste Hautveränderungen, die selbst von einem erfahrenen Facharzt noch nicht erkannt werden können, bei der Photodynamischen Therapie effektiv behandelt.
Gesunde Zellen sprechen deutlich geringer auf die photosensibilisierenden Wirkstoffe an und bleiben von der Behandlung weitestgehend unbeeinträchtigt.

Da Hautkrebs überwiegend an stark sonnenexponierten Körperregionen, wie beispielsweise im Gesicht, an den Schultern oder im Kopfbereich, auftritt, kann das Risiko von bleibenden Narben mit der Photodynamischen ebenfalls vermieden werden, denn bei die Photodynamische Therapie sind keinerlei chirurgische Schnitte nötig.

Vorteile der Photodynamischen Therapie (PDT)

Im Vergleich zur chirurgischen Entfernung von Hautveränderungen weist die PDT, insbesondere bei großflächigen Veränderungen, deutliche Vorteile auf: Die PDT beseitigt tumoröse Veränderungen mit Hilfe von Licht - chirurgische Eingriffe, Narkose oder das Risiko von Narbenbildungen sind dabei nicht gegeben. Der Behandlungserfolg einer Lichttherapie entspricht jenem eines chirurgischen Eingriffs.

Darüber hinaus lassen sich während einer Behandlungssitzung mehrere aktinische Keratosen, die in sonnenexponierten Bereichen meist in größerer Zahl zu finden sind, gleichzeitig behandeln.
Auch die Ergebnisse der Lichttherapie überzeugen: So liegen die Rückbildungsraten der Hauttumore zwischen 70 bis 90 Prozent. Spricht eine Hautveränderung nicht vollständig auf die Behandlung an, kann die PDT problemlos wiederholt werden. Gleiches gilt für besonders stark ausgeprägte aktinische Keratosen. Hier empfiehlt Prof. Paasch nach etwa 4 Wochen eine erneute Behandlung.

Ein weiterer Vorteil: Anders als bei chirurgischen Entfernungen können Patienten in der Regel nach wenigen Tagen wieder alltäglichen Aktivitäten nachgehen. Die PDT beseitigt aber nicht nur aktinische Keratosen und Vorstufen von Weißem Hautkrebs, auch das Hautbild profitiert nachhaltig von der Lichttherapie. So erscheint der Teint nach der Behandlung ebenmäßiger und jünger.

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Ablauf einer Photodynamischen Therapie bei Prof. Paasch

Zu Beginn jeder Behandlung steht in den dermatologischen Praxen in Jesewitz und Taucha bei Leipzig von Prof. Paasch zunächst ein persönliches Beratungsgespräch.
Der Facharzt für Dermatologie nimmt sich dabei viel Zeit für die Anamnese und das persönliche Gespräch mit seinen Patienten. Mögliche Vorerkrankungen, Häufigkeit und Ausprägung vorangegangener Sonnenbrände, genetische Dispositionen sowie der Haar- und Hauttyp spielen eine wichtige Rolle, um das individuelle Hautkrebsrisiko zu ermitteln.
Prof. Paasch ist es dabei auch ein großes Anliegen, dass sich seine Patienten während der gesamten Behandlung gut betreut fühlen und alle Fragen verständlich beantwortet werden.

Der Hautspezialist verfügt über langjährige Erfahrung und nimmt sich viel Zeit die Haut seiner Patienten genau zu untersuchen. Alle Auffälligkeiten werden dabei präzise mit Hilfe eines Fotodokumentationsprogramms erfasst. So lassen sich erste Veränderungen bereits früh erkennen.
Neben der Blickdiagnose zieht Prof. Paasch die moderne Video-Auflichtmikroskopie als Diagnoseverfahren hinzu. So kann der Facharzt für Dermatologie potentiell bösartige Auffälligkeiten präzise einschätzen. Gegebenenfalls kann auch eine Biopsie erforderlich sein.

Liegen aktinische Keratosen oder Vorstadien von weißem Hautkrebs vor, werden diese bei Prof. Paasch mit Hilfe der PDT effektiv behandelt. Insbesondere in gut sichtbaren Bereichen, wie im Gesicht oder am Kopf, hat sich die Photodynamische Therapie besonders etabliert, da sie ausschließlich mit Licht arbeitet und kein Narbenrisiko besteht.

Bevor die Haut belichtet wird, werden die betroffenen Regionen von Prof. Paasch mit einem speziellen Laser vorbehandelt.
Dadurch können die anschließend aufgetragenen Photosensibilisatoren, die die veränderten Zellen lichtempfindlich machen, tief genug eindringen, um ihre bestmögliche Wirkung zu entfalten. Dieses Verfahren nennt man Laser-assisted drug delivery.

Prof. Paasch verwendet dafür ein speziell für die PDT entwickeltes Gel, das oberflächlich aufgetragen wird. Anschließend folgt eine Einwirkzeit in der der Photosensibilisator sich in den entarteten Zellen anreichert. Wie lange die Einwirkzeit im individuellen Fall beträgt, hängt stark vom Befund und der Ausprägung der Hautveränderungen ab.

Ist die Einwirkzeit vollständig abgeschlossen, kann Prof. Paasch Lichttherapie mit einer speziellen PDT Lampe beginnen:
Prof. Paasch setzt hier auf die moderne künstliche Tageslicht PDT Belichtungstechnik, die sich das gesamte erforderliche Lichtspektrum zunutze macht.
Da die einzelnen Farben des Lichts (blau, gelb und rot) unterschiedlich tief in das Gewebe eindringen, lassen sich mit dieser speziellen Form der Photodynamischen Therapie unterschiedliche Hautschichten erreichen, um bösartige Veränderungen gezielt und dennoch schonend zu behandeln. Die künstliche Belichtung ahmt das Sonnenlicht nach und wird im Gegensatz dazu standardisiert und kontrolliert eingesetzt.

Prof. Paasch führt in seinen dermatologischen Praxen bei Leipzig ausschließlich die Indoor-PDT mittels künstlichen Tageslichtes durch. Bei der herkömmlichen Tageslicht-PDT mit Sonnenlicht erhalten Patienten ebenfalls photosensibilisierende Substanzen. Die Haut wird allerdings nicht mit Hilfe einer Lampe belichtet, sondern mittels Sonnenlichtes. Da die Wirkung der Tageslicht-PDT allerdings stark von der Jahreszeit, dem Wetter, der Sonnenintensität sowie der Genauigkeit des Patienten abhängt, ist das Ergebnis der Tageslicht-PDT schwer zu kontrollieren. Zusätzlich wird die lichtempfindliche Haut schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt.
Bei der Anwendung mit künstlichem Licht, wie sie von Prof. Paasch durchgeführt wird, entfallen diese Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten. Der Einsatz von naturidentem künstlichem Sonnenlicht bietet deshalb deutlich höhere Effizienz und Sicherheit für Patienten. Die kontrollierte und standardisierte PDT schöpft zeitgleich das größte Potenzial aus der Lichtenergie und kommt ohne schädliche UV-Strahlen aus.
Aus diesem Grund hat sich Prof. Paasch auf die Photodynamische Therapie mittels künstlichen Sonnenlichtes spezialisiert. In den Praxisräumlichkeiten bei Leipzig verwendet Prof. Paasch dafür die speziell mit der Firma GME entwickelte entwickelte PDT-Lampe MultiLite®.

Die Einstellungen der PDT-Lampe werden von Prof. Paasch in den dermatologischen Praxen in Jesewitz und Taucha bei Leipzig individuell an den Befund des Patienten angepasst und Hautveränderungen in den einzelnen Hautschichten optimal behandelt. Die Behandlung mit Licht unterschiedlicher Wellenlängen ermöglicht Patienten einen besonders komfortablen Behandlungsablauf. Darüber hinaus kann mit dieser PDT-Lampe ein deutlich größeres Areal innerhalb einer Sitzung behandelt werden und ist damit auch für großflächige Hautveränderungen bestens geeignet.
Wie lange die Haut im individuellen Fall belichtet und welches Farbspektrum wie lange eingesetzt wird, richtet sich auch hier nach dem Befund des Patienten.

Während der Behandlung können Patienten, je nach behandeltem Bereich, entweder bequem sitzend oder liegend verweilen.
In der Regel ist mit einer Belichtungsdauer von etwa 35 oder 80 Minuten zu rechnen. Durch die Kombination von Licht und photosensibilisierenden Substanzen kommt es zur Bildung von reaktivem Sauerstoff im tumorösen Gewebe. Durch diesen photodynamischen Effekt werden die krankhaften Zellen selektiv zerstört.

Während der Behandlung kann es zu einem leichten Hitzeempfinden und Kribbeln, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand, kommen. Dieses Missempfinden ist während der Behandlung vollkommen normal und ein Zeichen für die Wirksamkeit der Belichtung. Die Schmerzhaftigkeit ist je nach Befund unterschiedlich ausgeprägt. Gegebenenfalls kann die Einnahme von leichten Schmerzmedikamenten erforderlich werden.
Ist die Belichtung abgeschlossen, können Patienten von Prof. Paasch die Praxis in Jesewitz oder Taucha bei Leipzig wieder verlassen.

Photodynamische Therapie: Nachsorge und Ergebnisse

Bei der Photodynamischen Therapie wird die Haut intensiv belichtet. Aus diesem Grund kann es sowohl während der Behandlung als auch in den ersten Stunden danach zu einem Hitzegefühl im behandelten Areal kommen. Auch leichtes Brennen oder Kribbeln, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand, sind keine Seltenheit.
In den ersten Stunden bis Tagen nach der Photodynamischen Therapie ist außerdem mit Rötungen und Schwellungen zu rechnen. Je nach Ausgangsbefund sowie Ausprägung der Hautveränderungen kann es stellenweise auch zur Schorfbildung kommen. Diese ist im Rahmen des Heilungsprozesses vollkommen normal und heilt innerhalb weniger Tage von alleine ab. Bereits nach kurzer Zeit entstehen an dieser Stelle gesunde Hautzellen und aktinische Keratosen sind verschwunden.

Um Rötungen, Schwellungen und einem unangenehmen Hitzegefühl im Bereich des behandelten Areals vorzubeugen, erhalten Patienten von Prof. Paasch Kühlpacks und eine Nachbehandlung für zuhause. So können Patienten das behandelte Areal ganz nach Bedarf kühlen.
Darüber hinaus erhalten Patienten, eine spezielle Hautpflege sowie, bei Bedarf, leichte Schmerzmedikamente.

Ist das behandelte Areal nach einigen Tagen oberflächlich verheilt, spricht nichts dagegen, dass Patienten die noch geröteten Stellen vorsichtig mit Make-up abdecken. Besonderes Augenmerk sollte dabei aber auf einem hygienischen Umgang mit Make-up sowie verschiedenen Applikatoren (Pinsel, Finger, Schwämmchen) liegen, um eine Reizung oder Infektion zu vermeiden.

Nach einer PDT ist ein zuverlässiger Sonnenschutz das A und O, da die Haut nach der PDT besonders lichtempfindlich ist. Sonnenschutzprodukte mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor oder entsprechende Kopfbedeckungen sind in der ersten Zeit nach der Behandlung unbedingt erforderlich. Intensive Sonneneinstrahlung sollte in den folgenden Wochen und Monaten auch mit Sonnenschutz konsequent vermieden werden. So kann das Risiko einer Pigmentverschiebung (postinflammatorische Hyperpigmentierung) bestmöglich reduziert werden. Prof. Paasch und sein Team nehmen sich gerne Zeit Patienten umfassend zu verschiedenen Lichtschutz- und Pflegeprodukten dem individuellen Hauttyp entsprechend zu beraten.

Die Photodynamische Therapie ist eine moderne und hochentwickelte Behandlungsmethode, um weißen Hautkrebs und seine Vorstufen wirksam zu beseitigen. Allerdings verhindert die Lichttherapie nicht die Bildung neuer Hautveränderungen. Aus diesem Grund ist die regelmäßige Hautkrebsvorsorge auch nach der PDT unerlässlich. So können neue Entartungen oder Rezidive frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Haben Sie weitere Fragen, oder möchten Sie einen Termin bei Prof. Paasch vereinbaren? Nehmen Sie dazu gerne telefonisch oder über das Kontaktformular Kontakt auf.

Häufig gestellte Fragen zur Photodynamischen Therapie

  • Die PDT eignet sich vor allem für die Behandlung von Aktinischen Keratosen und Frühformen von weißem Hautkrebs.

  • Mittels PDT ist es möglich aktinische Keratosen und Frühformen von weißem Hautkrebs flächig zu beseitigen. So können mehrere Hautveränderungen innerhalb einer Sitzung behandelt werden.
    Die PDT arbeitet dabei mit Lichtenergie, sodass die Behandlung problemlos im Gesicht eingesetzt werden. Ein Narbenrisiko, wie beispielsweise bei der chirurgischen Entfernung von Hautveränderungen, besteht bei der PDT nicht.

  • Bei der PDT wird die Haut mittels Photosensibilisatoren lichtempfindlich gemacht. Anschließend wird die Haut mit einer speziellen Lampe belichtet. Während der Belichtung zerfallen veränderte Zellen unter der Lichtenergie. Gesunde Zellen werden dabei nicht beeinträchtigt.

  • Wie lange die PDT dauert, richtet sich nach dem Ausmaß und der Ausprägung der Hautveränderungen. In der Regel sollten Patienten mit einer Belichtungszeit von ca. 35 bis 80 Minuten rechnen.

  • Bis sichtbare Rötungen und Schwellungen verschwunden sind, vergehen in der Regel wenige Tage. Vereinzelt kann es auch zur Bildung von Schorf kommen, der jedoch ebenfalls nach einigen Tagen selbstständig abheilt.
    Abhängig von der jeweiligen beruflichen Beschäftigung können Patienten aber bereits nach wenigen Tagen wieder ihrem täglichen Leben nachgehen.
    Bei Bedarf können gerötete Stellen mit Make up überdeckt werden.

Prof. Dr. med. habil. Uwe Paasch

Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologe, Dermatohistopathologe und Androloge

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Dermatologie
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Kontakt

Hautärzte Paasch

Lindenstraße 20
04838 Jesewitz OT Gotha

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Weitere Praxisadressen

Tiliaderm - Institut für dermatologische Kosmetik

Lindenstraße 20
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Hautärzte Paasch Hautarztpraxis Taucha

Sommerfelder Straße 14-16
04425 Taucha

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