Dehnungsstreifen behandeln

Wird das Bindegewebe der Haut zu stark gedehnt, kann es zur Entstehung von Dehnungsstreifen kommen. Diese können beispielsweise im Rahmen einer Schwangerschaft, starken Gewichtszunahme, Wachstumsschübe oder Muskelaufbau entstehen. Obwohl die bläulich-rötlichen Linien mit der Zeit unauffälliger werden, fühlen sich Betroffene oftmals stark davon beeinträchtigt. Die Ästhetische Medizin bietet vielfältige Möglichkeiten, um störende Dehnungsstreifern wirksam zu behandeln.

Dehnungsstreifen (Striae) entstehen, wenn das Bindegewebe der Haut stark gedehnt wird und in weiterer Folge die kollagenhaltigen Fasern im Gewebe reißen. Es kommt zu irreparablen Rissen in der Unterhaut. Striae stellen zwar kein medizinisches Problem dar, können aber durchaus mit großem Leidensdruck einhergehen. Da es sich um Narbenbildung im Gewebe handelt, bilden sich Dehnungsstreifen nicht mehr vollständig zurück, wenngleich sich ihr Erscheinungsbild im Laufe der Zeit verändert. Die ästhetische Medizin verfügt über verschiedene Behandlungsmethoden, um das Hautbild zu verbessern und Striae deutlich zu reduzieren – ein Segen für viele Betroffene!

Was sind Dehnungsstreifen?

Sie sind nicht gefährlich und schmerzen auch nicht, dennoch empfinden sie viele Betroffene als kosmetischen Makel, als ästhetisch störend – die Rede ist von Dehnungsstreifen. In der Fachsprache bezeichnet man solche Veränderungen in der Unterhaut als Striae cutis distensae oder Striae cutis atrophicae. Auch als Schwangerschaftsstreifen (Striae cutis gravidarum) sind sie uns geläufig.

Bei Dehnungsstreifen handelt es sich um Risse im Bindegewebe. Genau genommen reißen dessen kollagenhaltigen Fasern. Das zeigt sich in länglichen, spindelförmig verlaufenden leicht vertieften Linien. Zunächst weisen diese eine rötliche oder bläulichrote Farbgebung auf, mit der Zeit verblassen sie und erscheinen als helles Narbengewebe. Die Hautveränderung bleibt also bestehen, eine vollständige Rückbildung findet in der Regel nicht statt.

Aufgrund von Besonderheiten in der Bindegewebestruktur sind Frauen häufiger  betroffen als Männer. Wenngleich die Risse im Unterhautgewebe kein medizinisches Problem darstellen, haben Betroffene nicht selten mit großem Leidensdruck zu kämpfen. So können Dehnungsstreifen im Alltag als deutlich beeinträchtigend empfunden werden.

Entstehung von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen gehen immer mit einer deutlichen Beanspruchung der Haut einher. Das Bindegewebe wird aus unterschiedlichen Gründen (Gewichtszunahme, Schwangerschaft, Wachstumsschub,…) stark gedehnt. In weiterer Folge reißen die kollagenhaltigen Fasern im Gewebe, in der Unterhaut entstehen Risse. Diese sind nun von außen als Dehnungsstreifen ersichtlich. Zwar gibt es einige Möglichkeiten, um die Hautstruktur wieder zu glätten (Eincremen, Massagen,…), Striae bilden sich aber nicht mehr zurück, da es sich um Narbengewebe handelt.
Die ästhetische Medizin verfügt jedoch über einige Behandlungsmöglichkeiten, die eine nachhaltige Verbesserung des Hautbildes bewirken können.

Dehnungsstreifen: Ursachen und Risikofaktoren

Dehnungsstreifen werden im Volksmund auch oft als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet. Das kommt nicht von ungefähr. Gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel entstehen irreparable Risse im Bindegewebe (Striae gravidarum) aufgrund der starken Dehnung der Haut besonders häufig. Es gibt aber auch eine Vielzahl anderer Umstände, die Striae verursachen können:

  • Wachstumsschübe
  • Pubertät/Wechseljahre (Hormonumstellung)
  • rasche Gewichtszunahme
  • Übergewicht
  • schneller Muskelaufbau
  • Kortisongabe
  • Hormonbehandlungen

Nicht von der Hand zu weisen ist außerdem eine erbliche Komponente. Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist unter anderem von genetischen Faktoren abhängig. Dehnungsstreifen treten demnach familiär gehäuft auf. Zudem beeinflusst das Hormon Kortisol die Elastizität unserer Haut negativ. Dass der Kortisolspiegel vor allem gegen Ende der Schwangerschaft sowie in der Pubertät erhöht ist, trägt also zusätzlich dazu bei, dass Geweberisse in dieser Zeit vermehrt auftreten.     

Striae: Diese Körperstellen sind häufig betroffen

Von Dehnungsstreifen sind vor allem jene Körperstellen betroffen, an denen sich vermehrt Fettdepots ansammeln beziehungsweise viel Bindegewebe vorhanden ist. Solche sind in erster Linie:

  • Bauch
  • Hüfte
  • Oberschenkel
  • Po
  • (weibliche) Brust
  • Oberarme

Frauen leiden eher unter Dehnungsstreifen als Männer. Das liegt daran, dass im weiblichen Bindegewebe Fettzellen und Kollagenfasern parallel angeordnet sind. Auf diese Weise ist das weibliche Bindegewebe auf die starke Dehnung bedingt durch eine Schwangerschaft vorbereitet. Bei Männern sind Bindegewebe, Fettzellen sowie kollagene Fasern vernetzt. Dehnungsstreifen können dadurch weniger leicht entstehen.

Kann man Dehnungsstreifen vorbeugen?

Dehnungsstreifen lassen sich leider nur bedingt vorbeugen. Zwar gibt es – vor allem in der Schwangerschaft – Möglichkeiten, ihnen entgegenzuwirken beziehungsweise ihr Ausmaß zu verringern, ob das jedoch gelingt, ist in erster Linie von der genetischen Veranlagung sowie der Beschaffenheit des Bindegewebes abhängig. Leider kann eine noch so gute Vorsorge Striae nicht verhindern.

Vor allem folgende beiden Maßnahmen wirken sich positiv auf die Elastizität des Bindegewebes sowie die Hautgesundheit aus:

  • Gesunde Ernährung und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme: Kollagenbildung wird durch Vitamin C (Zitrusfrüchte, Paprika, Petersilie,…) sowie Kupfer (Fisch, Nüsse, Hülsenfrüchte, Samen,...) und Mangan (Haferflocken, Hülsenfrüchte, Lauch, Spinat,…) angeregt.
  • Massagen, Wechselduschen sowie Sport/Bewegung regen die Durchblutung an. So wird das Bindegewebe mit wichtigen Nährstoffen sowie Sauerstoff versorgt undso der Stoffwechsel angeregt..

Entwicklung von Dehnungsstreifen

Wie verändern sich Dehnungsstreifen im Laufe der Zeit?

Wenngleich sie dauerhaft bestehen bleiben, verändern sich Dehnungsstreifen im Laufe der Zeit. Zunächst erscheinen sie als deutlich sichtbare, meist parallel auftretende Furchen in der Unterhaut. Vor allem ihre Färbung – rötlich bis bläulichrot beziehungsweise lilafarben – ist auffällig. Das liegt daran, dass gerade zu Beginn Blutgefäße deutlich durchschimmern. Mit der Zeit verändert sich das Hautbild: Die Dehnungsstreifen verblassen zunehmend und erscheinen schlussendlich weiß bis leicht gelblich. Zu einer richtigen Rückbildung kommt es jedoch nicht, da es sich um vernarbtes Unterhautgewebe handelt.

Entwicklung von Dehnungsstreifen

Striae sind in der Regel ein kosmetisches Problem, kein medizinisches. Erscheint die Haut rund um die Dehnungsstreifen allerdings warm, treten Hautrötungen oder Schmerzen auf, sollte in jedem Fall fachärztlicher Rat eingeholt werden. In seltenen Fällen kann sich das Gewebe der Unterhaut nämlich entzünden. Hier besteht Handlungsbedarf.

Dehnungsstreifen bilden sich zwar nicht mehr vollständig zurück, ihr Erscheinungsbild jedoch verändert sich und mit der Zeit werden sie blasser. In manchen Fällen sind tiefe Risse des Unterhautgewebes möglich beziehungsweise können bestehende Dehnungsstreifen auch erneut einreißen und sich so verstärken.

Dehnungsstreifen: Auswirkung auf Wohlbefinden und Psyche

Striae cutis distensae machen in der Regel keinen Arztbesuch notwendig, handelt es sich doch um ein kosmetisches Problem. In manchen Fällen ist das jedoch zu kurz gedacht. Dass es sich bei Dehnungsstreifen um keine Erkrankung mit Behandlungsnotwendigkeit handelt, heißt nämlich nicht, dass es durch die Geweberisse nicht zu einer deutlichen Beeinträchtigung im Alltag kommen kann. Viele Betroffene empfinden die Unregelmäßigkeiten in der Hautstruktur als ästhetisch störend, bei manchen entwickelt sich gar ein starker Leidensdruck. Das Selbstbewusstsein leidet, mitunter kommt es zu vermeidendem Verhalten. Besuche im Schwimmbad oder Fitnesscenter werden ebenso gemieden wie etwa das Tragen von kurzer Kleidung.

Ein solches Unwohlsein bis hin zum Rückzug darf in jedem Fall als Grund gesehen werden, einen Facharzt, wie beispielsweise einen Dermatologen, aufzusuchen, um sich über mögliche Behandlungsmethoden zu informieren. Wenn Dehnungsstreifen auch meist nicht zur Gänze entfernt werden können, gibt es Möglichkeiten, sie deutlich zu mildern und so für ein ebenmäßigeres Hautbild zu sorgen.   

Behandlungsmöglichkeiten bei Dehnungsstreifen

Um Dehnungsstreifen so weit wie möglich zu entfernen beziehungsweise möglichst zu reduzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese tragen dazu bei, betroffene Hautareale effektiv und nachhaltig zu glätten. Ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis mildert den Leidensdruck und vermag es zudem, das Körpergefühl zu verbessern. Vor allem Laserbehandlung, Microneedling sowie Mesotherapie kommen bei der Entfernung von Dehnungsstreifen zum Einsatz.

Laserbehandlung bei Dehnungsstreifen

Lasertherapie kann bei der Korrektur von Narbengewebe wahre Wunder wirken. So kommt sie bei klassischer Narbenbildung nach Unfällen oder Operationen zum Einsatz, aber auch Aknenarben oder Dehnungs- sowie Schwangerschaftsstreifen können auf diese Weise behandelt werden.

Wie funktioniert die Laserbehandlung von Dehnungsstreifen?

Um Dehnungsstreifen zu entfernen wird der Laser über die zu behandelnden Hautstellen geführt. Das Gerät gibt dabei kurze Impulse ab, wobei die oberste Hautschicht punktförmig abgetragen wird. Die Laserbehandlung ist stets minimalinvasiv und im Prinzip für alle Haut- und Pigmentierungstypen geeignet. Auch an empfindlichen Körperarealen – beispielsweise der Brust – kann moderne Lasertechnologie angewendet werden. 

Wie wirkt die Behandlung auf das Gewebe?

Mit Hilfe des Lasers wird die Haut oberflächlich abgetragen. In der Dermis (zweite Hautschicht) wird dadurch das Narbengewebe verringert. Während des folgenden Heilungsprozesses werden verstärkt Kollagen und Elastin gebildet. Das Bindegewebe festigt sich, die Haut wird elastischer und glatter. Es kommt zur Verbesserung der Pigmentierung sowie zu einer Angleichung des Hautniveaus. Die Narben im Unterhautgewebe erscheinen nun unauffälliger. Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen können auf diese Weise effektiv reduziert werden. 

Wann wird eine Laserbehandlung zur Behandlung von Dehnungsstreifen gewählt?

Eine Laserbehandlung kommt bei Narbenbildungen aller Art zum Einsatz und ist bei Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen häufig erste Wahl. Deutlich sichtbare Erfolge nach nur wenigen Sitzungen überzeugen ebenso wie die Tatsache, dass das Lasern von Dehnungsstreifen in der Regel schmerz- und nebenwirkungsarm vonstatten geht.

Sind betäubende Maßnahmen erforderlich?

Je nach Art des Lasers und Behandlungsintensität kann vor der Sitzung eine Betäubungscreme aufgetragen werden. Einige Laser sind zudem mit einem integrierten Kühlungssystem ausgestattet.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

In der Regel sind beim Lasern von Dehnungsstreifen mehrere Sitzungen notwendig. Die exakte Anzahl richtet sich nach dem Ausmaß der Geweberisse sowie dem individuellen Behandlungserfolg. Im Schnitt muss man mit etwa 3-8 Behandlungen alle 2-4 Wochen rechnen. Eine Sitzung dauert jedoch nur wenige Minuten.

Wie sieht die Nachsorge aus?

Es ist wichtig, der Haut vor und nach der Laserbehandlung ausreichend Ruhe zu gönnen. Auf direkte Sonneneinstrahlung, Solariumbesuche sowie Selbstbräuner sollte ebenso verzichtet werden.

Welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen?

Das Lasern von Dehnungsstreifen ist eine minimalinvasive und risikoarme Behandlungsmethode. Während der Behandlung kann es zu einer leichten Wärmeentwicklung kommen. In manchen Fällen stellt sich ein Kribbeln ein. Zudem sind Rötungen nach der Sitzung nicht ungewöhnlich. Seltener treten ein unangenehmes Brennen beziehungsweise Schmerzen oder Krustenbildung auf.

Können Dehnungsstreifen vollständig mit dem Laser entfernt werden?

Beim Lasern von Dehnungsstreifen kann das Narbengewebe selbst zwar meist nicht vollständig entfernt werden, das Hautbild wird jedoch deutlich verbessert. Die Haut gewinnt an Elastizität, Niveauunterschiede werden ausgeglichen. Es entsteht häufig tatsächlich der Eindruck, dass die Striae "verschwinden".

Weitere Informationen zur Narbenkorrektur mit Laser

Microneedling bei Dehnungsstreifen

Wie funktioniert das Microneedling bei Dehnungsstreifen?

Auch Microneedling ist eine beliebte Methode, um Dehnungsstreifen zu behandeln. Dabei wird ein Dermaroller oder ein Needling-Pen über die betroffenen Hautareale geführt. Eine Walze mit Nadeln von etwa 0,5-2 mm Länge sorgt für eine Punktierung der Haut. Wie bei der Laserbehandlung auch, sind die Mikroverletzungen des Gewebes gewollt. Dadurch werden Stoffwechsel und Durchblutung angeregt. Es kommt zur Neubildung von Kollagen und das vernarbte Gewebe regeneriert sich. Eine einzelne Sitzung nimmt etwa 20-30 Minuten in Anspruch.

Wie wirkt die Behandlung auf das Gewebe?

Microneedling verursacht kleine, punktförmige Verletzungen im Bindegewebe, die gewollt sind. In weiterer Folge werden Wachstumsprozesse in Gang gesetzt. Die Bildung von Kollagen wird angeregt, was dafür sorgt, dass sich defekte Hautschichten regenerieren und die Hautdichte zunimmt. Rötungen nehmen ab und die Haut wird straffer. Striae können auf diese Weise deutlich reduziert werden.

Wann wird Microneedling zur Behandlung von Dehnungsstreifen gewählt?

Microneedling kommt – ebenso wie die Lasertherapie – häufig bei Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen zur Anwendung. Gerade in den letzten Jahren gewinnt diese Therapieform zunehmend an Bedeutung. Besonders gerne wird sie mit einer Hyaluronsäurebehandlung kombiniert, da die Haut im Anschluss an das Microneedling besonders aufnahmefähig ist.

Sind betäubende Maßnahmen erforderlich?

Ab einer Nadellänge von 0,75 mm sollten betäubende Maßnahmen auf keinen Fall ausbleiben. Dazu wird etwa eine Stunde vor Behandlungsbeginn eine lokale Betäubungscreme aufgetragen.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Im Prinzip kann die Microneedling-Behandlung etwa alle 6-7 Tage erfolgen. Eine Mindestanwendungsdauer von zwei Monaten ist in dem Fall sinnvoll. Aber auch längere Intervalle (etwa alle 4 Wochen) bei insgesamt etwa 3-5 Sitzungen können gute Ergebnisse in der Behandlung von Striae liefern. Eine Wiederholung der Microneedling-Therapie nach etwa 2-3 Jahren wird empfohlen. Grundsätzlich richtet sich die Zahl der erforderlichen Sitzungen ganz nach dem individuellen Befund.

Wie sieht die Nachsorge aus?

Beim Microneedling entstehen kleine punktförmige Blutungen, die während der Behandlung vorsichtig abgetupft werden. Nach der Sitzung kommt eine beruhigende Hautcreme zum Einsatz. Direkte Sonneneinstrahlung sowie Solarium sollten für etwa eine Woche gemieden werden. Auch danach ist auf einen ausreichend hohen Sonnenschutz zu achten.

Welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen?

Microneedling ist relativ frei von Nebenwirkungen. Etwa 1-2 Stunden nach der Sitzung können Hautrötungen auftreten. Auch leichter Juckreiz ist möglich, kommt aber seltener vor. Die Schutzfunktion der Haut ist in keinem Fall beeinträchtigt, da sich die Hautschichten innerhalb weniger Minuten wieder verschließen. Dennoch ist bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten Vorsicht geboten. Die Behandlung selbst ist allerdings nicht ganz schmerzfrei, weshalb im Vorfeld ein lokales Anästhetikum aufgetragen wird. Auch eine entsprechende Desinfektion der zu behandelnden Hautstellen darf nicht fehlen.

Können Dehnungsstreifen mittels Microneedling vollständig entfernt werden?

Auch Microneedling kann die Vernarbungen im Bindegewebe meist selbst nicht völlig entfernen. Es trägt jedoch maßgeblich zur Regeneration der Haut bei, vermindert Rötungen und schafft ein glatteres Hautbild. Dehnungsstreifen können auf diese Weise deutlich reduziert werden. Schon nach etwa 1-4 Monaten zeigen sich sichtbare Ergebnisse.

Weitere Informationen zum Microneedling

Mesotherapie bei Dehnungsstreifen

Auch Mesotherapie kommt zum Einsatz, um Dehnungsstreifen zu behandeln. Diese kombiniert Ansätze aus Arzneimitteltherapie, Neuraltherapie und Akupunktur.

Wie funktioniert die Mesotherapie bei Dehnungsstreifen?

Mit einem speziellen Injektionsgerät werden mittels vieler kleiner Injektionen bestimmte Wirkstoffe ins Gewebe eingebracht. Diese können auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden und dringen tiefer in die Haut ein, als Cremes das vermögen. So gelangen Wirkstoffe direkt an Ort und Stelle. In der dermatologischen Kosmetik kommt Mesotherapie vorrangig bei Falten, Narben, Dehnungsstreifen, Cellulite oder schlechter Wundheilung zum Einsatz und sorgt für glatte und straffe Haut.

Wie wirkt die Behandlung auf das Gewebe?

Mit Hilfe einer speziellen Injektionstechnik wird ein individuell abgestimmte Mischung verschiedener Nährstoffe subkutan oder intrakutan in die Haut eingebracht. Zum Einsatz kommen maßgeblich Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Hyaluronsäure sowie Medikamente. Auf diese Weise werden Durchblutung und Regenerationsprozesse im Gewebe angeregt. Die Haut wird straffer und glatter, Hautrötungen werden verbessert, Dehnungsstreifen können effektiv behandelt werden.

Wann wird die Mesotherapie zur Behandlung von Dehnungsstreifen gewählt?

Mesotherapie kommt vor allem bei frischen Dehnungsstreifen zum Einsatz, doch auch ältere Striae können gut behandelt werden. In Kombination mit Lasertherapie wirkt sie besonders effektiv.

Sind betäubende Maßnahmen erforderlich?

Aufgrund der speziellen Injektionstechnik sind betäubende Maßnahmen in der Regel nicht notwendig. Bei hoher Schmerzempfindlichkeit kann aber eine betäubende Salbe angewendet werden. Im Anschluss an die Mesotherapie wird eine beruhigende Creme oder Maske aufgetragen.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Wie viele Sitzungen notwendig sind, hängt von individuellen Faktoren ab. Grundsätzlich werden jedoch insgesamt etwa 3-5 Sitzungen im Abstand von etwa 2 Wochen empfohlen.

Wie sieht die Nachsorge aus?

Am Behandlungstag selbst sollte auf Sport und Sauna verzichtet werden, in den folgenden Tagen außerdem auf reizende Pflegeprodukte und Kosmetik. Auch direkte Sonneneinstrahlung sowie Solarium muss in den nächsten Wochen gemieden werden.

Welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen?

Die Mesotherapie wird aufgrund der speziellen Injektionstechnik von den meisten Menschen als komfortabel empfunden. Dennoch kann es während der Behandlung zu einem leichten Brennen kommen. Im Anschluss sind leichte Rötungen oder Schwellungen möglich. Hämatome können auftreten, sind aber eher selten.

Können Dehnungsstreifen mittels Mesotherapie vollständig entfernt werden?

Auch bei der Mesotherapie zeigt sich nach einigen Wochen eine deutliche Verbesserung des Hautbildes.  Die Haut erscheint insgesamt straffer und glatter. Dehnungsstreifen können deutlich reduziert werden.

Dehnungsstreifen entfernen: Ergebnisse

Die vorgestellten Behandlungsmethoden liefern allesamt gute Ergebnisse bei Dehnungsstreifen. Die Durchblutung der Haut wird angeregt, es kommt zu Regenerationsprozessen und Kollagenneubildung. Das spiegelt sich in einem glatteren, elastischeren und ebenmäßigem Hautbild wider. Rötungen können gemindert werden, Striae deutlich reduziert.

Da die Regeneration der Haut – vor allem die Neubildung von Kollagen – Zeit in Anspruch nimmt, muss bei allen drei Therapiemethoden einige Wochen zugewartet werden, bevor sich erste Ergebnisse zeigen. Auch ist eine wiederholte Anwendung notwendig, wobei die exakte Anzahl an Sitzungen von individuellen Faktoren abhängt. Trotzdem Laserbehandlung, Microneedling sowie Mesotherapie Dehnungsstreifen deutlich reduzieren können, ist eine völlige Entfernung zumeist nicht möglich. Doch die genannten Behandlungsmöglichkeiten führen oftmals bereits zu sehr guten Ergebnissen und hoher Zufriedenheit bei den Betroffenen.

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